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Auch die Jungen müssen vertreten sein: Dieser 20-Jährige will in den Bundesrat

Nicht nur Geschlechter, Sprachregionen und Parteizugehörigkeit, sondern auch die Altersgruppen sollten angemessen im Bundesrat vertreten sein, findet der 20-jährige Dominic Täubert – und gibt seine Kandidatur bekannt. Er möchte die Stimme der Jungen sein.

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Mit dieser Kandidatur hatte niemand gerechnet: Der 20-jährige Dominic Täubert will in den Bundesrat. Das Jugendparlament des Kanton Zürichs hat den Soziologiestudenten offiziell nominiert. Grund für die unkonventionelle Kandidatur: «Die Vertretung der Altersgruppen sollte auch berücksichtigt werden – wie die Geschlechter, Sprachregionen und politischen Lager.»

Es sei alles andere als eine Jux-Kandidatur, sagt Täubert. Die Jungen seien in der Politik stark untervertreten – und das, obwohl viele Entscheidungen vor allem die kommenden Generationen betreffen würden. «Unsere Generation darf nicht unterschätzt werden. Wir sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und zu nachhaltigen Lösungen beizutragen – ob in einem Jugendrat, im Gemeindeparlament oder im Bundesrat», so der 20-jährige Bundesratskandidat.

Alter macht einen Unterschied

Auch wenn seine Wahl höchst unwahrscheinlich ist: Täubert möchte am 5. Dezember die Stimme der Jungen, der unter 30-Jährigen sein. Das Alter mache einen Unterschied. «Für grosse bevorstehende Herausforderungen wie den Klimawandel, die Digitalisierung und die Globalisierung ist die langfristige und junge Sicht von unserer Generation ganz besonders gefragt», ist er überzeugt. Seine Nomination soll ein Zeichen setzen und die Bedeutung von jenen jungen Menschen aufzeigen, die sich in den rund 70 Jugendparlamenten schweizweit engagieren.

Das Lesen von Zeitungen und Hören von Radio weckte beim damals Zwölfjährigen das Interesse an der Politik. Heute ist er Präsident der Jugendparlaments des Kantons Zürich und vertritt dessen Interessen nach aussen. Täubert ist Mitglied der EVP und positioniert sich thematisch links der Mitte. So sind ihm die Petition gegen Foodwaste oder die Forderung nach besseren Betreuungsumständen für geflüchtete, unbegleitete Jugendliche im Kanton Zürich besonders wichtige Anliegen.

Wenn nicht Bundesrat, dann halt Kantonsrat

Ein Wunschdepartement habe er nicht, verrät er. Alle Departemente hätten sehr spannende Aspekte und könnten frische, junge Ideen gebrauchen. Auf jeden Fall möchte er über die Bundesratswahlen hinaus politisch aktiv sein. Nächstes Jahr kandidiert der 20-Jährige im Bezirk Pfäffikon ZH für den Kantonsrat. Dort stehen seine Chancen auf ein gutes Resultat um einiges besser als am 5. Dezember.

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