Finde den folgenden Gegenstand beim Surfen auf Blickamabend.ch und gewinne tolle Preise!
Suche starten
Du hast den Gegenstand gefunden! Klicke auf Mitmachen und nehme am Gewinnspiel teil.
Mitmachen

Börsenbriefe und gekaufte Analysten: Die fiesen Tricks der Kursmanipulatoren

Der Russe Sergej W. wollte mit Optionen auf BVB-Aktien Kasse machen, indem er sie durch den Anschlag zum Tauchen bringen wollte. Immer wieder gibt es Fälle von manipulierten Aktienkursen. Dabei gehen Betrüger äusserst erfinderisch vor.

, Aktualisiert 8 Reax
teilen
teilen
0 shares
play
Mit Manipulationen an Börsenkursen lässt sich viel Geld ergaunern. Blick

Die Börse funktioniert nach dem einfachen Prinzip von Angebot und Nachfrage. Ist eine Aktie beliebt, wird sie teuer. Ist sie unbeliebt, sinkt der Preis.

Selten versuchen Manipulatoren so aggressiv auf den Börsenkurs zu wetten, wie der Russe Sergej W., der durch Put-Optionen auf den Fussballverein BVB Dortmund durch seine Bombenattentate profitieren wollte. (Wie der Plan war, lesen Sie hier).

Vor allem bei unbekannteren Firmen gibt es immer wieder Fälle, in denen der Aktienkurs manipuliert wird. Hier ein paar Beispiele:

• Vor elf Jahren stieg das Wertpapier des Goldunternehmens De Beira Goldfields in wenigen Wochen um über 1000 Prozent an. Vier Männer haben damit 38 Millionen Euro einkassiert. Wie? Zuerst kauften sie haufenweise Aktien, dann veröffentlichten sie in einem Magazin und in Börsenbriefen Kaufempfehlungen. Anleger fielen darauf rein, kauften Aktien und trieben den Preis in die Höhe.

• Letztes Jahr verlor die Aktie des deutschen Werbeunternehmens Ströer innert einer Stunde 30 Prozent an Wert. Grund war ein Bericht eines Finanzinvestors, der die Strategie des Unternehmens kritisierte. Nur: Der Investor hatte zuvor auf den Kurszerfall bei Ströer gewettet. 

• Verdächtig gut entwickelte sich vor acht Jahren die Aktie von Key-On. Das Wertpapier des US-Internetanbieters stieg in wenigen Monaten um 5000 Prozent an. Anleger glaubten, dass Key-On von einer Internet-Offensive der Regierung profitieren könnte. Befeuert wurden die Erwartungen von einem Analysten, der auf der Lohnliste des Unternehmens stand. (bam)

Wie findest du den Artikel?

Unsere Leser empfehlen

Meist gelesen

Newsletter

Erhalte die besten Geschichten täglich per E-Mail Newsletter Abonnieren