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Bundesrat isst im Asylzentrum Zmittag: «Das Essen war mit viel Liebe zubereitet»

BERN - Der Bundesrat hat heute sein alljährliches Reisli abgehalten. Bekocht wurde er dabei von Asylbewerbern des Durchgangszentrums Riggisberg im Kanton Bern.

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Heute Morgen hat der Bundesrat sein traditionelles «Schuelreisli» auf der Bütschelegg südlich von Bern begonnen. Dort traf sich die Landesregierung zum Frühstück mit dem Berner Regierungsrat. Nach einer Wanderung bei strahlendem Sommerwetter fanden sich die Politiker zum Mittagessen dann in der Asylunterkunft Riggisberg ein.

Statt eines noblen, mehrgängigen Menüs bekamen die Bundesräte dort ihre Verpflegung aus grossen Schöpfpfannen. Der Zmittag für die hohen Gäste – es gab gebratener Reis, Nudeln und Fleisch – wurde von Asylbewerbern gekocht. SVP-Bundesrat Ueli Maurer meinte dazu: «Das Essen ist mit viel Liebe zubereitet worden.»

Unterschiedliche Voraussetzungen für Menschen

Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf erzählte gegenüber Journalisten, sie habe im Zentrum ein einmonatiges Baby in den Armen gehalten. Das Kind sei hier in Riggisberg geboren worden. Sie habe hier wieder einmal gesehen, wie unterschiedlich die Voraussetzungen der Menschen sein könnten.

Am Nachmittag begab sich der Bundesrat dann nach Biel. Auf dem Programm standen dort am Nachmittag der Besuch eines Langzeitpflegeheims und ein Apéro in der Altstadt mit der Bevölkerung.

Dress-Wechsel für Bundesräte

Zusammengestellt wurde das Reiseprogramm von Simonetta Sommaruga. Die SP-Bundesrätin sorgte auch sonst für Abwechslung: Auf offiziellen Bildern des Ausflugs ist sie am Morgen noch in einem pinken Oberteil mit kurzen Ärmeln zu sehen. Beim Zmittag fehlte davon dann aber jede Spur. Die 55-Jährige war in der Zwischenzeit in eine knallige Bluse im Stil eines Klee-Gemäldes geschlüpft.

 

Ebenfalls ein Dress-Wechsel vollziehen musste Bundesrat Didier Burkhalter. Er tauschte sein Hemd nach der Wanderung am Vormittag in ein lockeres Polo-Shirt um. Ob vielleicht die Hitze der Grund dafür war? (cat)

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