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Das praktische Pak Choi: Allround-Kohlkopf aus Asien

Der handliche Pak Choi ist der ­ideale Kohl für Singles. Er ist zudem gesund, unproblematisch in der Zubereitung und schmeckt.

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Der «Paksoi» oder «chinesische Senfkohl», wie er auch genannt wird, kommt aus Asien und ist ein Verwandter des Chinakohls – nur kleiner, manchmal wiegt er nur 200 Gramm.  Ein Kopf reicht gerade für eine Einzelperson. Der milde Baby Pak Choi und der würzigere Shanghai Pak Choi sind sogar richtige Minis. Angebaut werden die Sorten meist in Thailand – oder dann in den Niederlanden, manchmal auf freiem Feld, manchmal im Treibhaus. So gibt es sie ganzjährig zu kaufen. Bis ins Standardangebot der Supermärkte ist der Pak Choi hierzulande noch nicht ganz vorgedrungen. Aber in türkischen oder asiatischen Lebensmittelmärkten liegt er immer aus. Sein gesundes Aussehen – knackiger Kopf, kräftige Blattstiele, Blätter in frischem Grün – täuscht nicht: Er enthält Vitamin C, B-Vitamine, Eisen und Kalzium, Beta-Karotin und natürlich Ballaststoffe. Für die Feierabendküche ist er ideal, das Rüsten ist in Minutenschnelle erledigt. Einfach den Strunkansatz abschneiden, den Kopf gut abwaschen, abtropfen lassen und in schmale Streifen schneiden, und er ist parat für Pfanne, Topf oder Wok. Fest wie er ist, eignet sich Pak Choi zum schnellen Rührbraten (stir fry), lässt sich aber, ganz ohne Fett, auch dämpfen – bitte höchstens drei Minuten, sonst verliert er an Farbe und wird lasch, manchmal auch bitter. Bei zarten Köpfen kann man die Blätter – hauchfein geschnitten – roh als Salat essen. Stilecht ist es natürlich, den Pak Choi asiatisch zuzubereiten – etwa als Pfannengericht mit Tofuwürfeln, Meeresfrüchten, asiatischen Pilzen, Poulet oder Schweinefleisch mit Sojasauce bzw. Teriyaki- oder Erdnusssauce. Dazu passen thailändischer Klebreis,  Reisnudeln oder japanische Nudeln. Grob geschnitten verleiht er Suppen ein zartes Aroma, vielleicht einer Misosuppe mit Udon-­Nudeln oder einer Gemüse- oder Hühnersuppe wie wir sie kennen. Wichtig ist nur, dass man ihn erst kurz vor dem Servieren in die Brühe gibt, denn zerkocht schmeckt er nicht perfekt. Pak Choi eignet sich aber genauso für europäisch angehauchte Küchenexperimente. Zum Beispiel könnte man klein geschnittene Feigen oder Berberitzebeeren untermischen. Grundsätzlich lässt er sich zubereiten wie Chicorée – mit halbiertem Kopf, der im Ofen mit einem kräftigen Käse überbacken wird. Oder man serviert ihn zusammen mit einem Schuss Rahm als Beilage zu einem Schweinebraten oder gebackenem Fisch. Pak Choi verträgt kräftige Würzmittel wie Curry, Ingwer, Muskatnuss, Knoblauch, ­Koriandersamen oder Zitronengras. Doch das leicht Bittere harmoniert auch mit Süssem: Faule Köche mischen Konfitüre oder Orangenconfit unter das Pak- Choi-Gemüse. Bei der Lagerung ist der Pak Choi ebenfalls unproblematisch. In ein feuchtes Tuch gewickelt, bleibt er bis zu drei Tagen knackig. Wird er in Plastik aufbewahrt, sollte man in den Sack ein paar Löcher stechen.

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