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Der oberste Hündeler der Schweiz fordert: Hundewagen in den SBB-Zügen

Was für Eltern mit Kindern gilt, soll auch für Hundebesitzer und ihre Vierbeiner gelten: ein eigener Zugwagen. Das fordert der Präsident der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft, Hansueli Beer. Die SBB zeigen sich skeptisch.

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Es gibt den Kinderspielwagen, den Ruhewagen und auch ganze Abteile für Velos. Nun fordert Hansueli Beer, Präsident der Schweizerischen Kynologischen Gesellschaft (SKG) und damit der oberste Hündeler der Schweiz, von den SBB endlich auch mehr Innovation und Komfort für die tierischen Fahrgäste, wie die «Schweiz am Wochenende» schreibt. «Da Hundebesitzer für ihre Liebsten für ein Zugticket tief ins Portemonnaie greifen müssen, wäre es wünschenswert, wenn die SBB auf den wichtigsten Schweizer Strecken einen Hundewagen zur Verfügung stellen würden», sagt Beer. «Einen Wagen pro Zug, der speziell für Hunde eingerichtet und bestuhlt ist – oder zumindest einer, der gut ersichtlich als hundefreundlich beschriftet ist, so wie es bei den Ruhewagen schon längst der Fall ist.»Nicht nur Hundebesitzer hätten es so einfacher, auch andere Passagiere wüssten, was zu erwarten ist. So gäbe es in den Zügen keine Reklamationen wegen der Tiere oder böse Blicke mehr. Schliesslich haben es die Hündeler seit dem zunehmenden Platzmangel im ÖV immer schwerer. Besonders im dichten Pendlerverkehr komme es wieder zu unangenehmen Situationen, manche werden sogar beleidigt, wenn sie mit einem grossen Hund reisen, heisst es bei der SKG.

«Ob Rettungshunde, Diensthunde, Blindenhunde oder Therapiehunde, sie dienen dem Menschen bedingungslos und sind uns treue Begleiter und Beschützer. Als Wertschätzung dieser tierischen Dienste hätten es Hunde mehr als verdient, im öffentlichen Verkehr entweder geschützt oder gratis zu reisen», argumentiert Beer.

Eine Hunde-Tageskarte kostet bei den SBB 35 Franken, das Hunde-GA gibt es für stolze 805 Franken – Kinder unter 6 Jahren reisen zusammen mit einer Begleitperson kostenlos. «Kinder sind unsere Kunden von morgen, Hunde nicht. Dank attraktiven Angeboten für Familien sollen Kinder frühzeitig für die Benützung des öffentlichen Verkehrs sensibilisiert werden», so die Begründung von Monika Moritz, CEO der Schweizer Tariforganisation ch-direct. Deshalb seien Preisanpassungen in naher Zukunft nicht vorgesehen.

Auch die SBB halten nicht viel von Beers Forderung. Hunde seien im Zug zwar willkommen, aber ein eigener Wagen wäre doch zu viel des Guten. «Denn Hunde, aber auch Hundebesitzer sind bei uns im ganzen Zug in jedem Wagen willkommen – einzige Ausnahme bildet aus hygienischen Gründen der Speisewagen», sagt SBB-Sprecher Christian Ginsig. (man)

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