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Diese Autos verdanken wir dem Rennsport: 10 Rennwagen für die Strasse

Wenn Autohersteller Rennwagen entwickeln, müssen sie oft den Umweg über die Strasse gehen. Wir stellen zehn verkappte Rennwagen für die Strasse vor.

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1. Porsche 911 Carrera RS 2.7 (1973)

Porsche 911 Carrera RS play
Werk

Der 2.7 RS («Rennsport») des berühmten Porsche 911 leistet 210 PS und damit 20 Pferde mehr als der bis dato stärkste Serien-Elfer (911 2.4S; 190 PS). Er galt 1973 mit 240 km/h als schnellstes deutsches Serienautomobil. Berühmt wurde er vor allem durch seinen «Entenbürzel» genannten Heckspoiler. Eines der wenigen Homologations-Autos, die auf der Rundstrecke UND im Rallye-Sport erfolgreich waren.

 

2. Audi Sport Quattro (1984)

Audi Sport Quattro play
zvg

Der – um es mal diplomatisch auszudrücken – optisch gewagte Sport Quattro ist 32 Zentimeter kürzer als der Serien-Quattro. Dieser revolutionierte mit seinem Allradantrieb und u.a. Walter Röhrl als Pilot zwar den Rallyesport, galt aber im Vergleich zur aufkommenden Konkurrenz als zu unhandlich. Der als Strassenmodell 304 PS leistende «Kurze» presste als Pikes-Peak-Version «E2» bis zu 600 PS auf die Piste.

 

3. Lancia Stratos (1973)

Lancia Stratos play
Werk

Einer der schönsten und erfolgreichsten Rallye-Boliden aller Zeiten (Rallye-WM-Champion 1974 bis 1976) macht auch als Strassenversion eine gute Figur. Trotzdem stand sich Mitte der 1970er der mit einem 190 PS starken Ferrari-V6 ausgerüstete Mittelmotorwagen im Showroom die Reifen platt. Nur mit grossen Nachlässen konnte der Stratos an den Mann gebracht werden. Time changes: Heute muss man für ein gutes Exemplar rund 500'000 Franken anlegen.

 

4. Ferrari 250 GTO (1962)

Ferrari 250 GTO blau play
Talacrest

Der 250 GTO trägt den Rennsport schon im Namen («Gran Turismo Omologato») und gilt offiziell als Weiterentwicklung des zwölfzylindrigen 250 GT Berlinetta. Heute gelten die rund 300 PS starken und nur 36 mal gebauten GTO zu den schönsten und wertvollsten Automobilen aller Zeiten. 2013 wechselte ein Exemplar für rund 52 Millionen US-Dollar den Besitzer.

 

5. Plymouth Superbird (1970)

Plymouth Superbird 1970 play
Mecum

Irgendwann wurde auch dem letzten Rennsport-Redneck klar, dass man nicht nur mit schierer Leistung, sondern auch mit ausgefeilter Aerodynamik Rennen gewinnen kann. Die Geburtsstunde des wilden Plymouth Superbird, der unter seiner gewöhnungsbedürften Hülle die Konstruktion des Dodge Charger mit einem 7,0-Liter-Hemi-V8 verbirgt. Mit seiner aerodynamisch gestalteten Front und dem riesigen Heckflügel fuhr er mit Richard Petty am Steuer 1970 der NASCAR-Konkurrenz auf und davon. Um die Rennvariante einsetzen zu dürfen, mussten die Plymouth-Entwickler 500 Strassenmodelle an den geschmacksfreien Mann bringen.

 

6. Peugeot 205 Turbo 16 (1984)

Peugeot 205 Turbo 16 play
Werk

Auf den ersten Blick wirkt der 205 Turbo 16 wie eine übel getunte Version des kultigen kleinen Franzosen mit Frontantrieb. Aber das täuscht. Unter der Hülle steckt reinrassige Rennwagentechnik mit einem 200 PS starken Turbovierzylinder, der hinter der Besatzung brüllt und alle vier Räder antreibt. Um den 205 T16 bei der Rallye-WM einzusetzen, musste Peugeot 200 Stück als Homologations-Strassenautos herstellen. Es hat sich mit zwei Rallye-WM-Titeln 1985 und 1986 gelohnt.

 

7. Jaguar XKSS (1956)

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Werk

Beim XKSS passt die Bezeichnung «verkappter Rennwagen» wie bei keinem anderen Sportwagen. Jaguar verwandelte übrig gebliebene Exemplare des dreifachen Le Mans-Siegers D-Type mit einem Verdeck und einer Frontscheibe und verscherbelte 16 der 250 PS starken und 250 km/h schnellen Boliden an solvente Kunden. Auch Hollywood-Legende und Petrolhead Steve McQueen griff zu.

 

8. BMW M3 (1986)

BMW M3 E30 play
Werk

Der M3 verdankt seine Entstehung der Rennserie «DTM» (heute «Deutsche Tourenwagen Masters»). Das Sportmodell basiert auf dem damaligen Dreier, wurde aber hinsichtlich Steifigkeit, Aerodynamik und Fahrverhalten stark modfiziert. Aufgrund besserer Gewichtsverteilung sitzt «nur» ein Vierzylinder unter der Haube. Dank Vierventil-Technik leistet dieser jedoch bis zu 238 PS, als Rennversion gar 370 PS.

 

9. Mercedes 190 E 2.5-16 Evo II (1992)

Mercedes 190 Evo II play
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Das Gegenstück zum damaligen M3 und sein härtester Konkurrent auf der Rennpiste. Der 235 PS starke «Evo II» trägt, ganz untypisch für Mercedes-Benz, auffälliges Geflügel zur Schau. Bei der Motorenentwicklung des Vierventil-Vierzylinders half die Formel-1-Motorenschmiede Cosworth. Der «Sechszehnvau» dominierte in der 370-PS-Rennversion die DTM 1992 in der Endabrechnung mit den Plätzen eins bis drei.

 

10. Chevrolet Camaro Z28 (1969)

Chevrolet Camaro Z28 play
Werk

Das Z28-Performance-Package für den Camaro war vonnöten, damit das Muscle-Car in der amerikanischen Trans-Am-Rennserie startberechtigt war. Dort erlaubte das Reglement nur Motoren bis 5,0 Liter Hubraum. So war unter der Haube des Sportmodells ungewöhnlicherweise ein vergleichsweise kleiner Motor mit «nur» 300 PS untergebracht. Wer wollte, konnte den Camaro auch mit einem dicken 7,0-Liter-Big-Block und über 400 Pferdchen ordern, dann aber keine Trans-Am-Rennen fahren.

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