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Downvote gegen Hass- und Hetzkommentare: Facebook testet den «Daumen runter»-Button

Das grösste soziale Netzwerk Facebook tüftelt an einer neuen Reaktions-Möglichkeit: Nutzer sollen schlechte Beiträge «downvoten» können. Man will damit Hasskommentare besser bekämpfen.

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Einige amerikanische Facebook-Nutzer konnten den neuen «Downvote»-Button – also den Daumen nach unten – schon testen. Reuters

Können Sie sich noch an die Zeit vor dem «Like»-Button bei Facebook erinnern? Die wenigsten können das. Nächstes Jahr feiert er sein Zehnjähriges. Und etwa ebenso lange wird nun schon die Forderung nach einem «Gefällt mir nicht»-Knopf diskutiert.

Facebook lehnte eine Einführung des «Dislike»-Buttons bislang ab. Der Grund war ziemlich amerikanisch: Schlechte Gefühle zeigt man nicht. 

Downvote statt Dislike

Doch Mark Zuckerberg, der Gründer des sozialen Netzwerks, hat mittlerweile eingesehen: «Nicht jeder Moment ist ein guter Moment.» Nachdem Facebook fünf verschiedene «Reaktionen» nebst dem «Gefällt mir»-Button eingeführt hat, soll nun offenbar auch ein «Downvote»-Knopf kommen.

Die Idee dahinter geht weiter als eine einfache «Dislike»-Funktion. Facebook möchte mit dem «Downvote» seinen Nutzern ermöglichen, einfacher auf Hass-Kommentare reagieren zu können. Wer ihn betätigt, kann hetzende Beiträge melden oder ganz ausblenden.

Facebook selbst bestätigte erste Tests, wollte die neue Funktion aber nicht als «Dislike»-Button bezeichnen. Derzeit wird er bei rund fünf Prozent der Nutzer in den Vereinigten Staaten getestet. Ob mit ihm auch Schweizer Facebook-Benutzer experimentieren durften, ist bislang nicht bekannt. (pma)

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