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Einstein, Kolumbus und Wikinger: 13 grosse Irrtümer der Menschheitsgeschichte

Einige Gerüchte und Mythen der Menschheitsgeschichte, halten sich immer noch sehr hartnäckig, obwohl sie längst widerlegt wurden. Wir klären dich auf.

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1. Jesus kam im Jahre Null zur Welt

Den Römern war die Zahl Null nicht bekannt. Der Mönch Dionysius Exiguus, der etwa ein halbes Jahrtausend später die christliche Zeitrechnung begründete, erklärte das Geburtsjahr Jesu zum Jahr Eins. Deshalb folgt auf das Jahr Ein vor Christus unmittelbar das Jahr Einas nach Christus.

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2. Einstein war ein schlechter Schüler

Ausgerechnet in Physik soll der spätere Nobelpreisträger Albert Einstein im Abiturzeugnis eine glatte «Sechs» gehabt haben. Doch die Geschichte, welche viele schlechte Schüler gerne glauben würden, stimmt nicht. Einsteins Schwierigkeiten am Münchner Gymnasium hingen vor allem damit zusammen, dass der freiheitsliebende Schüler gegen den Unterrichtsdrill und sinnloses Pauken rebellierte. Seine glatte «Sechs» verdankte er übrigens einem Zwischenjahr in der Schweiz, wo die «Sechs» ja bekanntlichermassen die beste Note ist.

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3. Kolumbus hat Amerika 1492 entdeckt

Der italienische Seefahrer Christoph Kolumbus stiess bei seiner Suche nach einem Seeweg nach Indien im Jahre 1492 lediglich auf eine karibische Insel der Bahamas. Erst auf seiner vierten Reise betrat er im heutigen Honduras amerikanisches Festland. Kolumbus selbst hat nie begriffen, dass es sich um einen bisher unbekannten Kontinent handelte. Diese Auffassung vertrat erst der Seefahrer Amerigo Vespucci, nachdem die «Neue Welt» schliesslich benannt wurde.

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4. Daumen nach unten bedeutet Tod

Spätestens seit dem 2000 erschienenen Film «Gladiator», wird der nach unten zeigende Daumen als Befehl für die Tötung des Arenakämpfers gedeutet. Tatsächlich ist es jedoch nicht deutlich überliefert, dass im antiken Rom Daumen hoch für «Leben» und Daumen runter für «Tod» stand. Möglicherweise war es sogar genau umgekehrt.

 

5. Im Mittelalter dachte man, die Erde ist eine Scheibe

Sogar die Seeleute von Kolumbus seien voller Angst gewesen, sie würden mit ihren Schiffen über den Rand der Welt hinaus ins «Nichts» stürzen. In Wirklichkeit gingen fast alle mittelalterlichen Gelehrten von einer Kugelform der Erde aus. Nicht zuletzt, zeigte auch der Reichsapfel im Herrschaftssymbol des heiligen Römischen Reiches, welches Bild die Gelehrten damals von der Welt hatten.

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6. Wikinger trugen Hörnerhelme

Zum Klischee des kriegerischen Wikingers gehören die Hörner auf dem Helm praktisch immer dazu. Auch skandinavische Sportfans tragen den Kopfschmuck voller Stolz. Fakt ist allerdings: Archäologen haben noch nie einen Wikingerhelm mit Hörnern gefunden. Ein solches Exemplar wäre für den Träger im Kampf auch ziemlich unpraktisch und sogar gefährlich gewesen.

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7. Napoleon war besonders klein

Fünf Fuss, zwei Zoll und drei Linien - das war die Körpergrösse von Napoleon Bonaparte, gemessen von seinem persönlichen Kammerdiener. Das entspricht 168,5 Zentimeter. Damit würde Napoleon heute sicherlich zu den kleineren Männern gehören, damals jedoch waren die Menschen insgesamt kleiner als heute. Noch 1835, vierzehn Jahre nach Napoleons Tod, mass der durchschnittliche Rekrut der französischen Armee nur 1,62 Meter.

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8. Keuschheitsgürtel bewahrte die Jungfräulichkeit

Der Keuscheitsgürtel wurde im Mittelalter nicht erfunden, um die Frauen vor dem Verlust der Jungfräulichkeit zu bewahren. Er wurde im 18. Jahrhundert erfunden, um Teenager vor dem damals als Geisteskrank abgestempelten Onanieren zu abzuhalten.

 
giphy

 

9. Lindbergh überflog den Atlantik als Erstes

Noch heute fällt der Name Charles Lindbergh, wenn von der ersten Atlantiküberquerung mit dem Flugzeug die Rede ist. 1927 startete er mit seiner «Spirit of St. Louis» in New York und landete mehr als 33 Stunden später in Paris. Tatsächlich war der Amerikaner keineswegs der Erste, der den Ozean Nonstop mit dem Flugzeug überquerte. Diese Ehre gebührt eigentlich dem britischen Pilot John Alcock und seinem Navigator Arthur Whitten Brown, die bereits im Juni 1919 - acht Jahre vor Lindbergh - mit ihrem Doppeldecker von Neufundland nach Irland flogen.

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10. Sträflinge ruderten auf römischen Kriegsschiffen

In Wirklichkeit setzten die alten Römer weder Sträflinge noch Sklaven auf ihren Kriegsschiffen ein. Stattdessen sassen gut ausgebildete und bezahlte Seesoldaten an den Rudern. Die schlanken Kriegsschiffe auf Kurs zu halten war keineswegs einfach.

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11. Hitler baute die erste Autobahn

Das Konzept der Autobahn stammte bereits aus der Zeit der Weimarer Republik und wurde nicht von Hitler erfunden. Auch gebaut wurde sie nicht vom Naziregime, was die NS-Propaganda fälschlicherweise behauptete, sondern von Konrad Adenauer. Hitler setzte jedoch 1933 den ersten Spatenstich für die «Reichsautobahn» von Frankfurt über Darmstad und Mannheim nach Heidelberg.

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12. An der Berliner Mauer gab es Minen und Selbstschussanlagen

Es gab Kontaktzaun, Signalanlagen und Grenzsoldaten mit Schiessbefehl - Minen oder Selbstschussanlagen jedoch nicht. Da die sozialistischen Machthaber Ostdeutschlands nicht wollten, dass Bilder von zerfetzten Menschen an die Öffentlichkeit kamen, beschränkten sie ihre grausamen Mittel auf Bereiche, die vom Westen aus schwerer zu beobachten waren.

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13. In der DDR gab es keine Arbeitslosen

Dass es in der DDR damals keine Arbeitslosen gab, war schlichtweg eine Lüge der DDR-Propaganda. In Wirklichkeit gab es immer Arbeitslose, wenn auch nicht besonders viele. Insbesondere nach dem Mauerbau 1961, gab es grosse Schwierigkeiten, die Pendler, die in Ostberlin wohnten und im Westen arbeiteten unterzubringen. Auch Frauen mit Kinder hatten es in der DDR schwierig, eine angemessene Anstellung zu finden. Es gab zudem auch kein Recht auf Umschulung oder ähnliches.

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hdg.de

 

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