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«ZüriBahn» mit offenem Fenster: Was passiert, wenn jemand rausklettert?

Die ZKB hat die ersten Bilder veröffentlicht, wie die «ZüriBahn» aussehen wird. Die Bank informierte über die temporäre Seilbahn über dem Zürichsee.

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Hoch über dem Zürichsee gondeln: Ab 2020 wird das Realität. Die Zürcher Kantonalbank hat am Freitagmorgen gezeigt, wie die temporäre «ZüriBahn» aussieht, die im Jahr 2020 das Mythenquai und das Zürichhorn für fünf Jahre verbinden soll.

Mit 18 Gondeln – 24 Passagiere pro Kabine – sollen pro Stunde 2000 Fahrgäste von Ufer zu Ufer transportiert werden. Die Kabinen sind mit Glasscheiben ummantelt und rollstuhlgängig. Müde Biker können sogar ihre Velos mit der Seilbahn transportieren.

Doch der Spass kostet: Erwachsene zahlen pro Fahrt 14 Franken, Kinder die Hälfte. Mit einem Railaway-Ticket gibts noch 10 Prozent Rabatt. Ein Ausflug für eine vierköpfige Familie geht mit 42 Franken also ziemlich ins Geld.

«Erlebnis» dauert nur elf Minuten

Die Preise seien bewusst so gestaltet worden, hiess es heute an der Pressekonferenz. Wären sie zu niedrig, würde die Bahn überrannt, und die Gondel überfüllt. ZKB-Chef Martin Scholl erklärt: «Die Gondel ist ein Erlebnis – dafür bezahlt man nunmal.» Ein Erlebnis also, jedoch ein ziemlich kurzes: Die Fahrt über den Zürichsee dauert nicht einmal zwölf Minuten.

Unter der Woche sollen laut ZKB-Prognosen rund 120 Passagiere die Bahn pro Stunde nutzen wollen. Am Wochenende rund 410 Passagiere.

Aus der Gondel kann man rausspringen

Die Heckscheiben der Kabinen lassen sich öffnen. Eine Einladung für Adrenalinjunkies, die einen Sprung in den See wagen wollen? Das sei nicht so einfach, die Klappen befänden sich nämlich auf 1.2 Metern Höhe. Käme es tatsächlich vor, würden die Klappen zukünftig versiegelt, sagt Scholl. 

Der Bau soll zwischen 40 und 60 Millionen Franken kosten. Der geplante Baubeginn ist im August 2019, angekündigte Einsprachen mit eingerechnet. Kar ist bereits: Die Bahn wird nur fünf Jahre bleiben. So lange, wie die Bewillgung des Kantons gilt. «Daran können und wollen wir auch nichts ändern», so der ZKB-Chef.

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