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Fit statt fett - so gehts! Raus aus der Zuckerfalle

Rund 100 Gramm Zucker oft in Produkten geschickt versteckt nimmt jeder Schweizer täglich zu sich! Dabei gibt es mittlerweile schlaue Zuckeralternativen, die viel gesünder für Figur und Zähne sind. Wir verraten es hier.

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100 Gramm Zucker essen wir täglich. play
100 Gramm Zucker essen wir täglich. Getty Images

Jeder Schweizer vertilgt die unvorstellbare Summe von 36 Kilo Zucker jährlich. Gefährlich: Neben dem ganz offensichtlichen Zucker, den wir bewusst in Kaffee oder Kuchen geben, versteckt die Lebensmittelindustrie jede Menge davon in Produkten, bei denen wir es gar nicht ahnen! Ob Fertig-Sauce, Brot oder Dosensuppe: Zuckerfallen lauern überall.

Ernährungsexpertin Kristin Bothor vom Ernährungsportal nu3.ch kennt die Industrie-Tricks: «Zucker ist ein Geschmacksträger und ein Konservierungsstoff. Er sorgt dafür, dass uns die Speisen besser schmecken und wir mehr davon essen.» Ausserdem ist Zucker ein günstiges Füllmaterial, das die Industrie gerne in Aufstrichen, Fertigsalaten oder Desserts einsetzt.

Es wird an Früchten gespart

Gleichzeitig werden teurere Zutaten – wie beispielsweise Früchte – eingespart! Fazit der Expertin: „Wir essen zu viel Zucker und das ist auf Dauer ungesund. Er führt zu Übergewicht, schwächt das Immunsystem und kann als Spätfolge auch Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen nach sich ziehen.“ Schlimm: In den letzten 50 Jahren hat sich der Zuckerkonsum in der Schweiz sogar verzehnfacht!

Umso wichtiger also, Zucker dort zu vermeiden, wo es ohne Verzicht möglich ist. Raus aus der Zuckerfalle: Dafür gibt es viele Möglichkeiten. Der Handel bietet mittlerweile viele natürliche Süssungsmittel, die den Körper weniger belasten und trotzdem schmecken.

Kokosblütenzucker: Das Beste von der Palme

Kokosblütenzucker ist der grosse Trend in der Fitness-Küche. Der Clou: Er hilft, Heisshunger zu vermeiden! Das geht so: Der Kokosblütenzucker lässt den Blutzuckerspiegel langsamer  steigen als normaler Zucker. Damit werden Zuckerspitzen vermieden. Der Effekt: Das Sättigungsgefühl hält länger an, Heisshunger bleibt aus! Auch für Diabetiker ist das ein gesundheitlicher Vorteil.

Kokosblütenzucker stammt aus dem Nektar der Kokosblüte und ist einer der nachhaltigsten Zucker der Welt, da er Ressourcen schonend gewonnen wird. Zur Herstellung wird der Blütenstand hoch oben in der Palme angeschnitten. Der austretende Blütensaft wird aufgefangen, eingekocht, getrocknet und gemahlen. Keine Sorge: Der Palme schadet die Prozedur nicht.

Der Geschmack von Kokosblütenzucker ist leicht karamellig und ähnlich süss wie normaler Zucker. Nährstoffexpertin Kristin Bothor: «Das exotische Aroma harmoniert toll mit allem, was Kakao oder Schokolade enthält.»

Xylit

Xylit ist ein Zuckeraustauschstoff, der bei uns noch bis vor kurzem völlig unbekannt war. Doch jetzt kommt der Boom, denn finnische Forscher haben herausgefunden: Xylit vermeidet Plaque und Karies und verbessert die Zahngesundheit.

Die Expertin: «Xylit findet sich in vielen Pflanzen und wird aus Pflanzenfasern wie Mais oder Baumrinde gewonnen.» Xylit aus dem Handel hat die gleiche Süsskraft wie Haushaltszucker und kann genau so verwendet werden.

Genial: Das zahnfreundliche Xylit ist eine schlaue Light-Alternative zu üblichem Haushaltszucker. Man spart 40 Prozent Kalorien!

Agavendicksaft – der goldene Sirup

Die Agavenpflanze ist in Mittelamerika beheimatet, wird aber auch in Europa angebaut. Zur Gewinnung des goldenen Sirups wird der innere Kern der Pflanze entfernt. Aus dem Loch im Strunk läuft der süsse Pflanzensaft heraus. Durch Filtern und Erhitzen wird daraus der dickflüssige Sirup hergestellt.

Erstaunlich: Die Süsskraft ist ein Viertel höher als beim Haushaltszucker. Bei den Kalorien ist Agavendicksaft ein Leichtgewicht: 100 Gramm Agavendicksaft haben rund 300 Kalorien und damit ein Viertel weniger als Haushaltszucker.

Dank seines milden Geschmacks passt Agavensirup ideal zu Süssem und zu fast allen Backwaren. Beim Kuchenbacken jedoch kann die flüssige Konsistenz die Beschaffenheit des Teiges beeinflussen. Beim Kochen oder beim Süssen von Getränken ist der Agavendicksaft aber top!

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