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Gangs hinter Gittern: Das geht unter die Haut

Tattoos im Gesicht, auf der Brust und an den Händen. Was bei uns eine Modeerscheinung mit austauschbarer Symbolik ist, ist in Zentralamerika ein Bekenntnis. Der Fotograf Jose Cabezas hat inhaftierte Gang-Mitglieder in San Salvador besucht.

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1. Ein Mitglied der «18th Street»-Gang hinter Gittern: Die Gang entwickelte sich in den 1960er-Jahren in Los Angeles. Viele Mitglieder sind illegale Einwanderer aus Zentralamerika. Einmal in ihre Heimat ausgeschafft, landen sie im Gefängnis.

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In Los Angeles gibt es etwa 8.000 bis 20.000 «18th Street» Mitglieder. AFP PHOTO/ Jose CABEZAS

2. Kein Justin-Bieber-Posing – «18th Street»-Mitglieder im Gefängnis von Quezaltepeque in San Salvador, der Hauptstadt von El Salvador.

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AFP PHOTO/ Jose CABEZAS

3. «Sello de lo Bello» – heisst so viel wie «Gravur des Schönen». Einmal tätowiert, schwören die Gang-Mitglieder ewige Treue. Ein früher Tod ist vorprogrammiert.

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AFP PHOTO/ Jose CABEZAS

4. «18th Street»-Anhänger im Gefängnis von Quezaltepeque in San Salvador.

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AFP PHOTO/ Jose CABEZAS

5. «Mara Salvatrucha» auf der Stirn: Die «13» an der Schläfe steht für die Position im Alphabet des Buchstaben «M» wie «Mara». Die Träne steht für die Anzahl begangener Morde. Oder als Zeichen der Trauer für ermordete Gangfreunde.

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AFP PHOTO/ Jose CABEZAS

6. Im Gefängnis «Ciudad Barrios» findet eine Messe statt. Gefeiert werden 100 Tage Waffenruhe zwischen der Regierung von El Salvador und den verschiedenen Gangs. Diese Insassen gehören der «Mara Salvatrucha» an.

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AFP PHOTO/ Jose CABEZAS

7. «Mara Salvatrucha»: Die Maras gelten als aggressiver und gewaltbereiter als Anhänger anderer Banden. Die Mitgliederzahl liegt zwischen 50'000 und 100'000.

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Neue Mitglieder müssen sich bei der Aufnahme in die Mara einem Ritual unterziehen. In der Regel wird das neue Mitglied entsprechend der symbolischen Zahl 13 für 13 Sekunden von den anderen Mitgliedern verprügelt. Neue weibliche Mitglieder, die immerhin rund 20 % der Mareros ausmachen, haben die Wahl: 13 Sekunden lang zusammenschlagen lassen oder aber von mindestens drei Mitgliedern vergewaltigt zu werden. AFP PHOTO/ Jose CABEZAS

8. Heikles Unterfangen in markiertem Gangrevier: Die «18» kurz bevor sie hinter weisser Farbe verschwindet. In fast 20 Distrikten in El Salvador sollen im Rahmen eines Waffenruheprogramms gewaltfreie Zonen enstehen.

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AFP PHOTO/ Jose CABEZAS
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