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Gegen Hunger, Umweltverschmutzung und andere Probleme: 8 Erfindungen, die 2016 die Welt verbesserten

Diese Erfindungen könnten das Leben vieler Menschen vereinfachen.

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1. Pouncer - die Rettungs-Drohne

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Die Firma Windhorse Aerospace entwickelte den Prototypen der Drohne «Pouncer», um humanitäre Hilfe an entlegene Orte senden zu können, die mit herkömmlichen Fortbewegungsmitteln nur schwer zu erreichen sind. Die Drohne wird mit Nahrungsmitteln und Medizin gefüllt und besteht zu einem grossen Teil aus leichtem Holz, das verbrannt werden kann. Die Entwickler wollen mit der Erfindung vor allem von Naturkatastrophen betroffene Gebiete schneller mit Nahrungsmitteln und Medizin versorgen. Sie hoffen, dass die Drohne 2017 in grossem Stil hergestellt werden kann.

2. SafariSeat - der Rollstuhl für Entwicklungsländer

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Für die Mobilität von Menschen mit körperlichen Behinderungen kann ein Rollstuhl essenziell sein. Doch viele Menschen in Entwicklungsländern können sich mit herkömmlichen Rollstühlen gar nicht fortbewegen, da es oftmals keine Strassen oder Wege gibt und das Terrain uneben ist. Genau bei diesem Problem setzt der SafariSeat an, ein Rollstuhl, der für jede Art Boden entwickelt wurde. Der spezielle Rollstuhl kostet nicht viel, verfügt über robuste Räder und wird aus recycleten Velo-Teilen hergestellt, damit Reparaturen einfach vor Ort ausgeführt werden können. Die Entwickler des Rollstuhls führten eine Crowdfunding-Kampagne durch, um Geld für die Produktion zu sammeln. 2017 sollen die ersten Modelle produziert werden.

3. Dignity Socket - die Prothese, die jedem passt

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Eine Prothese individuell anzupassen, dauert lange und kostet viel Geld. Für Menschen, die sich eine moderne Prothese nicht leisten können, bedeutet das oftmals, dass sie schlicht und einfach keine oder nur eine primitive Prothese haben. Laut der deutschen Firma Amparo tragen ganze 80% der Amputierten weltweit keine moderne Prothese. Amparo will das nun mit einer neuen Prothese ändern: Der sogenannte Dignity Socket kann mithilfe einer speziellen Technologie innerhalb von zwei Stunden an das Bein angepasst werden. Das spart Zeit und Geld - und bietet dem Träger Komfort.

4.  Das Clean-Up-Projekt zur Säuberung der Meere

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Der Holländer Boyan Slat etnwickelte schon 2012, im Alter von 17 Jahren, den Entwurf für eine Vorrichtung, die die Meere säubern sollte. 2016 wurden seine Pläne endlich Realität: Ein Prototyp namens Boomy McBoomface wurde im Juni installiert. Die Vorrichtung funktioniert wie eine künstliche Küste und fängt so Abfall ab, der auf der Meeresoberfläche schwimmt. Der gesammelte Müll wird daraufhin von einem Fördersystem in einen Turm gepumpt, wo der Abfall sortiert wird.

 

5. Der Nifty Cup - ein 1-Dollar-Becher gegen den Hunger

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Wenn ein Neugeborenes in einem Entwicklungsland nicht fähig ist, Milch von der Brust zu trinken, hat das oftmals zur Folge, dass es unterernährt ist. Das Seattle Children's Hospital, die Gesundheitsorganisation PATH und die Universität von Washington spannten zusammen, um eine Lösung für das Problem zu finden und entwickelten den Nifty Cup. Der Nifty Cup kostet einen Dollar pro Stück und erleichtert es dem Baby dank seiner speziellen Form, Milch zu trinken. Der Becher wurde im Mai dieses Jahres erstmals vorgestellt und ist mittlerweile zum Kauf erhältlich.

6. Essbares Besteck

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Die indische Firma Bakeys entwickelte Besteck, das man nach der Mahlzeit auch noch grad essen kann. Es ist biologisch abbaubar und somit eine bessere Alternative zum weitverbreiteten Plastikbesteck. Das Besteck wird aus Reis oder Weizen hergestellt und es gibt es sogar in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie  Kreuzkümmel oder Ingwer-Knoblauch. 2016 führte die Firma eine Crowdfunding-Kampagne durch, um das Besteck in verschiedenen Regionen Indiens verteilen zu können.

7. Ein neuer Zika-Test - schneller zur Diagnose

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Die Zika-Epidemie hielt die Welt von 2015-2016 in Atem. Mit der herkömmlichen Methode dauerte es Tage, bis Testresultate von Einzelpersonen vorlagen - doch Forscher vom amerikanischen Forschungsinstitut MIT entwickelten einen neuen Test, der innerhalb von drei Stunden anzeigt, ob jemand Zika hat oder nicht. Ein weiterer Vorteil: Der Test kostet nur einen Dollar und ist einfach zu lesen: Wenn das Blut der getesteten Person den Zika-Erreger hat, werden die violetten Punkte gelb.

8. Roboterbesteck

Liftware ist entwickelt worden, um Menschen mit Parkinson oder körperlichen Behinderungen zu ermöglichen, selbstständig zu essen, ohne dass dabei Essen verschüttet wird. Die zwei verschiedenen Roboterlöffel sorgen für Stabilität, indem sie die Bewegungen der Person, die sie benutzt, ausbalancieren. Die Geräte kosten 195 Dollar und können hier bezogen werden.

Die willst noch mehr Erfindungen sehen? Hier sind 16 Beweise, dass wir in der Zukunft leben.

 
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