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Katia (29) und Alex (24) erlebten in Chur eine wilde Nacht: Plötzlich lag ein Fremder in ihrem Bett

Katia (29) und Alex (24) aus Chur erleben in der Nacht auf Samstag einen ziemlichen Schreck: Mitten in der Nacht legt sich ein besoffener junger Mann seelenruhig bei ihnen ins «Gräbli». Dem 19-Jährigen ist die Sache ziemlich peinlich.

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Katia P.* (29) und ihr Freund Alex S.* (24) schlafen in der Nacht auf Samstag in ihrem Bett in Chur, nahe am Bahnhof. Kurz nach 3.30 Uhr morgens wird Katia geweckt. «Ich spürte, wie jemand über mich drüberklettert. Ich hatte zwei Füsse im Gesicht», sagt sie zu BLICK.  

Katia reagiert ziemlich gelassen, glaubt zunächst, dass einer ihrer Kollegen sich eine Notunterkunft gesucht hat. Auch ihr Freund wird wach. Und dann der Schreck: Das Paar realisiert, dass der Mann zwischen ihnen ein Fremder ist! «Alex und ich schauten uns verdutzt an. Wir wussten nicht, was tun.»

«Er fiel in sich zusammen – wie eine Marionette»

Der junge Mann schläft tief und fest, regt sich kein bisschen, auch als das Paar ihn schüttelt. Katia kneift den Jungen in den Arm, rüttelt an ihm. Nichts passiert. «Wir kriegten ihn einfach nicht wach. Dann riefen wir die Polizei.» 

Eine Polizeipatrouille und Sanitäter kommen mit der Ambulanz. Die junge Frau erzählt: «Sie zerrten ihn vom Bett, stellten ihn auf. Doch der Mann fiel in sich zusammen – wie eine Marionette. Eine Sanitäterin sagte, der Mann habe wohl um die 3,1 Promille.» Die Lösung: Der junge Mann wird auf einen Rollstuhl gebunden und so in die Ambulanz und anschliessend ins Spital gebracht.

«Werden ab jetzt Wohnungstür verschliessen»

Die Wohnungstür von Katia und Alex war nicht verschlossen. «Ab jetzt werden wir unsere Wohnungstür jedoch verschliessen», so Katia. Wie er durch die Türe des Mehrfamilienhauses gelangte, ist unklar. 

Beim jungen Mann handelt es sich um Corsin T.** (19). Er geht mit Freunden am Freitagabend an ein Konzert der Berner Rapper S.O.S in Chur. Der junge Bündner bechert, was das Zeug hält. «Ich habe ein Bier nach dem anderen getrunken, dazu ein paar Wodka-Shots. Die letzte Runde war definitiv eine zuviel!» 

Kurz vor halb 4 Uhr morgens bringen zwei Kollegen den sturzbetrunkenen Corsin an die Gürtelstrasse in der Nähe des Bahnhofs. «Ich hatte mit einem anderen Kollegen vereinbart, dass ich bei ihm in der Nummer 70 übernachten kann.»

In falscher Wohnung abgeladen

Doch seine Freunde kennen sich in der modernen Siedlung nicht aus. Und laden ihren besoffenen Kumpanen an der Nummer 62 ab – knapp daneben. «Sie steckten mich in den Lift. Ich stolperte in eine Wohnung, die nicht abgeschlossen war.» Von da an kann sich Corsin an nichts erinnern. «Um 5 Uhr wachte ich im Spital auf.» Er steigt in ein Taxi und fährt erneut an die Gürtelstrasse. Diesmal ins richtige Haus. 

Ein Glas Honig als Wiedergutmachung

Corsin weiss, dass er Mist gebaut hat. «Bis Silvester gibts jetzt erst mal Saufpause», sagt der Lehrling zerknirscht. Für das Paar ist die Sache nicht weiter tragisch, wie Katia sagt: «Er entschuldigte sich telefonisch und sagte, das Ganze täte ihm sehr leid. Für uns ist die Sache in Ordnung. Ich finde das Ganze eine sauglatte Story. Surreal und absurd.»

Trotzdem will Corsin – dieses Mal stocknüchtern – das Paar nochmal besuchen: «Ich bringe ihnen ein Glas Honig vorbei. Ist wohl besser als eine Flasche Wein.»

* Name bekannt

** Name geändert  

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