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Klein aber oho! Die gefährlichsten Spinnen der Welt

Pelzig, haarig, eklig aber meist harmlos: Viele Menschen fürchten sich vor Spinnen. Wir zeigen euch, welche Spinnen ihr wirklich fürchten müsst.

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Obwohl sie vergleichsweise sehr klein sind, gehören Spinnen zu den gefürchtetsten Tieren in unseren Breitengraden. Dabei sind die meisten Spinnen bei uns total ungefährlich und ernähren sich von anderen ungewollten Insekten wie Mücken oder Kakerlaken. Die meisten Menschen fürchten sich also eigentlich vor ihrem Aussehen. Doch die Bisse dieser Spinnen haben es echt in sich.

1. Bananenspinne (Phoneutria)

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Eine Phoneutria in Drohhaltung spidapedia.wikia.com

Die Bananenspinne (auch Brasilianische Wanderspinne genannt) gehört zu der Familie der Kammspinnen, die allesamt als sehr aggressiv und hochgiftig gelten. Sie ist besonders für das beste Stück der Männer gefährlich. Ihr Gift ist bereits in minimalen Dosen sehr gefährlich und kann bei den Opfern nebst starken Schmerzen auch einen Priapismus (schmerzhafte Erektion) und im schlimmsten Fall Impotenz auslösen. Hat die Bananenspinne Angst, stellt sie sich auf ihre Hinterbeine und streckt ihre beiden vorderen Beinpaare in die Luft. In dieser Haltung sieht sie ein wenig so aus, als würde sie Pistolen in die Luft halten, weshalb sie auch «bewaffnete Spinne» genannt wird. Steht sie in dieser Position, fackelt sie nicht lange und beisst häufig ohne Vorwarnung zu. Dank breiter Verfügbarkeit eines Gegenmittels ist die Zahl tödlicher Unfälle pro Jahr auf Einzelfälle zurückgegangen.

2. Schwarze Witwe

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Eine Schwarze Witwe in ihrem Netz pixabay

Die Schwarze Witwe ist eine Gattung der Webspinnen und existiert fast auf der ganzen Welt in einer Form. Lebensgefährlich sind die vorallem die Bisse der Südlichen Schwarzen Witwe. Vor den Bissen der Schwarzen Witwen in unseren Breitengraden müssen wir uns nicht speziell fürchten, weil sie deutlich weniger Gift hat als ihre südländischen Vertreter. Sie gehört zwar zu den gefährlichsten Spinnen der Welt, ist aber keinesfalls angriffslustig und beisst nur in Notfällen, wenn sie sich bedrängt fühlt. Die Gefährlichkeit eines Bisses für den Menschen ist umstritten. Früher wurde die Wirkung des Giftes als praktisch immer tödlich beschrieben, heutzutage enden aber nur noch etwa fünf Bisse von 1000 tödlich. Die Todesopfer wiesen jedoch oftmals eine Allergie gegen einen Bestandteil des Giftes auf.

3. Sidney-Trichternetzspinne:

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Eine männliche Sydney-Trichternetzspinne gutefrage.net

Die Sidney-Trichternetzspinne kommt ausschliesslich im Stadtgebiet und der Umgebung von Sydney vor. Auch ihr Biss kann für Menschen tödlich sein. Seit 1981 gibt es jedoch ein Gegengift und seither ist scheinbar niemand mehr an den Folgen eines Bisses gestorben. Bemerkenswert ist, dass das Gift vor allem für Menschen und Primaten gefährlich ist. Bei den meisten Säugetieren entfaltet sich jedoch kaum eine Wirkung des Giftes im Körper. Das Gift des körperlich kleineren Männchens ist etwa vier bis sechs Mal stärker, als das des Weibchens und wirkt direkt auf das Nervensystem des Menschen.

4. Ammen-Dornfingerspinne: 

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Ein Ammen-Dornfinger mit seinen dornartigen Klauen. wikipedia

Der Ammen-Dorffinger kommt vorallem im wärmeren Teil Europas vor. Er gilt als einzige Spinnenart Europas, die den Menschen einschneidende Vergiftungen zuführen kann. Zusammen mit der Wasserspinne, ist der Ammen-Dornfinger die einzige Spinne, deren Klauen genug lang sind, um die menschliche Haut durchdringen zu können. Bei einem Biss stellt sich nach einigen Minuten an der Bisstelle ein brennender Schmerz ein, der sich innerhalb der nächsten Minuten oder Stunden auf die übrigen Gliedmassen erweitern kann. Selten sind auch Symptome wie Schüttelfrost, Schwindel, Erbrechen oder sogar Kreislaufversagen möglich. Nach etwa 24 Stunden sind die Symptome meist vollständig abgeklungen. Dauerhafte Schädigungen sind für gesunde Menschen praktisch ausgeschlossen. Das ist auch gut so, denn einige Arten der Dornfingerspinne kommen auch bei uns in der Schweiz vor.

5. Wolfsspinne

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Eine Wolfsspinne. wikipedia

Wie die Schwarze Witwe, gehört auch die Wolfsspinne zur Gattung der Webspinnen. Die meisten Wolfsspinnen jagen nicht mit Fangnetzen, sondern lauern ihrer Beute auf. Obwohl die Wolfsspinne als eine relativ ruhige Art gilt, beisst sie bei Gefahr zu. Das Gift, das sie ihren Opfern injiziert, ist für den Menschen jedoch relativ ungefährlich. Die Wirkung des Giftes ist nur schwach und lässt schnell nach. Die Wolfsspinne ist mit Abstand die ungefährlichste der hier aufgelisteten Spinnen. Wolfsspinnen solltest du nach Möglichkeit, auch wenn sie dich beissen, nicht töten, da sie äusserst wichtig für das ökologische Gleichgewicht sind. Von manchen Leuten werden sie sogar tatsächlich als «Haustier» akzeptiert, weil sie Kakerlaken und andere ungewollte Insekten verspeist.

Noch nicht genug gegruselt? Hier sind die giftigsten Tiere der Welt.

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