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Kleiner Therapeut, grosse Wirkung: 11-Jähriger hat ein offenes Ohr für New Yorker «Patienten»

Für zwei Dollar darf man Ciro Oritz sein Herz ausschütten. Das verdiente Geld behält der Knirps aber nicht für sich selbst.

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Ciro Ortiz ist kein gewöhnlicher Therapeut. Weder hat er ein Sprechzimmer, noch eine Couch, wo sich der Patient hinsetzen kann. Alles, was der 11-Jährige für seine «Arbeit» an einer U-Bahn-Station in Brooklyn, New York braucht, sind zwei Plastikstühle und ein Tisch.

Während seine Altersgenossen an Sonntagen gerne ausschlafen oder spielen, hört sich Ciro Beziehungs- oder Jobprobleme von gestressten Passanten an und gibt Ratschläge. In der Regel dauert eine Sitzung fünf Minuten, wie er der New York Post verrät. Meist kämen Leute, die der Vergangenheit nachtrauern und früher alles besser fanden. Diesen Menschen sagt der Knirps meist, dass Veränderungen im Leben dazugehören.

Immer bei den Sitzungen mit dabei ist Ciro's Mama, Jasmine Aequitas. Sie hält die emotionalen Momente auf Instagram fest. «Am Anfang hatte ich grosse Angst, doch mittlerweile schlägt er sich super», so die stolze Mutter.

Die Mutter hätte dem Jungen unter anderem beigebracht, stets nett zu sein, deshalb auch die geniale Idee. Doch hinter seinen Sitzungen steckt noch viel mehr. Ciro Ortiz wurde früher in der Schule gemobbt und zeigt jetzt, was wirklich in ihm steckt: Der Sechstklässler sackt das verdiente Geld nicht selber ein, sondern benutzt es, um anderen Schulkindern – die sich nichts leisten können – Snacks oder andere Sachen zu kaufen. Einfach klasse!

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