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«Luxus-Fashion-Industrie zum Besseren verändern»: Gucci verzichtet auf Pelz

LONDON - Ab der kommenden Frühjahrskollektion verbannt das Luxusmodehaus Gucci Tierfelle aus dem Sortiment. Die Erträge aus den Restbeständen werden gespendet.

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Grund zur Freude: Gucci verzichtet ab 2018 auf die Verarbeitung von Pelz.  AFP Photo

Dicke Pelzmantel galten in der Modebranche lange Zeit als en vogue. Doch wegen anhaltender Kritik von Tierrechtlern haben in den letzten Jahren immer mehr Modehäuser auf Pelz verzichtet. Nun zieht auch die italienische Luxusmarke Gucci nach – und verzichtet auf die Verarbeitung von Tierfellen. Dies teilte Gucci-Chef Marco Bizzarri am Mittwochabend in London mit. Ab der kommenden Frühjahrskollektion müssen sich Pelzliebhaberinnen anderswo umsehen. 

Das Unternehmen wird die Restbestände auf einer Wohltätigkeitsauktion versteigern. Der Erlös werde an ausgewählte Tierschutzorganisationen gespendet. 

Tierschützer freuts 

«Wir freuen uns, diesen Schritt nun zu gehen, und hoffen, dass dies die Luxusfashionindustrie zum Besseren verändern wird», sagte Bizzarri. Mit dem Pelzverzicht wolle Gucci auch demonstrieren, dass Nachhaltigkeit ein Kernbestandteil des Geschäfts sei. 

Tierschützer sind dankbar für den Schritt des Modehauses. «Tiere wurden in der Modebranche über Jahrzehnte gefoltert. Guccis Schritt könnte die ganze Branche verändern», freut sich Joh Vinding von der Tierschutzorganisation Fur Free Alliance, einer Gruppierung aus mehr als 40 Organisationen, die für Tierrechte und für Alternativen zur Pelzverarbeitung in der Modebranche eintreten.
 
Im vergangenen Jahr hatte bereits das Modehaus Armani angekündigt, keine Pelze mehr zu verarbeiten. Und auch Hugo Boss, Zara, und H&M sind schon Mitglieder der pelzfreien Allianz. (SDA/maz)

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