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Mein Haustier ist besonders, weil... «... es mich aus meinem Tief holte»

Yves Brunner (27) aus Meilen ZH litt unter grossen psychischen Problemen. Seit er seine Hündin hat, fühlt er sich besser.

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Seit zwei Monaten lebt die Akita-Inu-Hündin Natsumi bei Yves in Zürich. Er holte sie aus einer Zucht in einem Dorf in Frankreich nahe der Schweizer Grenze zu sich. Denn es gibt nicht viele Akita-Inu-Zuchten in der Schweiz. Die Rasse ist sehr eigenständig, und ihre Zuneigung muss man sich verdienen. So schlief Yves oft neben der Hündin am Boden und ging immer wieder auf sie zu, damit sie weiss, dass er ihr Herrchen ist. Mittlerweile hat er ihr volles Vertrauen. «Sie weicht mir kaum von der Seite und folgt mir überallhin», sagt er.

Yves leidet unter einer starken Ausprägung des Borderline-Syndroms und ist seit längerer Zeit arbeitslos und allein. Bis er beschloss, einen Hund ­anzuschaffen, ging es ihm sehr schlecht. Seither hatte er keine Nervenzusammenbrüche mehr, und seine Depressionen wurden weniger. «Ich komme wieder öfters aus dem Haus, und die Leute beachten mich wieder.» Yves möchte seine Natsumi zum Therapiehund ausbilden. Er ist überzeugt, dass andere Leute auf ihre spezielle Wirkung ähnlich reagieren wie er. «Ich gehe mit ihr oft mit kleinen Kindern spazieren. Die nennen sie liebevoll ‹Tsunami›», sagt er. So will er seine Hündin schon mal an andere ­Menschen gewöhnen.

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