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Mit Fremden essen: «Wir sind kein Dating-Portal»

Alleine Essen ist langweilig. Die Macher von «Social Meal» haben das Ziel, grosse Tischrunden zu vermitteln.

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Haben sich virtuell gefunden: Ein Znacht unter Fremden.   play
Haben sich virtuell gefunden: Ein Znacht unter Fremden. Frantisek Matous - Basel

Alleine vor einem Teller Spaghetti sitzen und sich mit seinen virtuellen Freunden unterhalten soll der Vergangenheit angehören. Eine Gruppe, um die politische Bewegung «Occupy Basel», will die Basler «Cyberfreunde» an einen realen  Tisch bringen. Sei es als Gastgeber in den eigenen vier Wänden oder bei einem Besuch im Restaurant.

Die ersten Einladungen schrieben die Gründer selber aus. «Uns war klar, dass wir zuerst eigene Essen anbieten mussten», sagt Mitbegründer Samuel Rüegger (26). Aber: «Der erste fremd organisierte Anlass findet bereits heute Abend statt.»

«Alles, was Menschen zusammenbringt, ist gut»

Die Idee von «Social Meal» ist nicht neu. In Zürich bietet bereits «Züri kocht» einen Dienst zum gemeinsam Essen an. Trotzdem unterscheidet sich die Basler Variante in einem wesentlichen Detail: Bei Social Meal fallen für den Veranstalter keine Gebühren an. «Wir wollen uns nicht an einer Dienstleistung bereichern, die andere anbieten», sagt Rüegger.

Zwar wurden die Startkosten von «Occupy Basel» übernommen, aber: «Wir wollen mittel- bis langfristig durch Spenden selbsttragend sein.» Und obwohl eine politische Bewegung den Start ermöglichte, politisch sei die Plattform nicht. «Occupy Basel hat sicher ein Interesse, dass sich Leute vernetzen. Aber auf der Seite werden keine Daten weitergegeben, und die Anonymität der Nutzer ist garantiert», sagt Rüegger.

Was für ein Essensangebot auf der Seite gemacht wird, entscheidet jeder Nutzer selbst. So wäre auch ein «Dinner for two» zulässig. «Wir wollen keine Datingplattform sein. Wenn sich zwei finden, haben wir aber auch nichts dagegen», sagt Rüegger.

Das Angebot soll auf Basel beschränkt bleiben. Aber: «Wir stellen die Codes der Seite noch in diesem Jahr zur Verfügung, Nachahmer sind erwünscht.»

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