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Mit Wollmützen peruanischen Kindern helfen: Schweizerin gewinnt Sportmode-Award für soziales Engagement

Mit Mode den Ärmsten helfen - das ist das Ziel von Michèle Buschor-Frei und ihrem Label «Caramba». Den gesamten Erlös aus dem Verkauf ihrer Mützen und Schals schickt sie nach Peru. Jetzt wird sie mit einem internationalen Award prämiert!

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Michèle Buschor-Frei engagiert sich seit 2008 für peruanische Familien.

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Alle Bilder: zvg

Mit ihrem Non-Profit-Modelabel «Caramba» sorgt die Schweizerin im Rahmen des Hilfswerks «Una Sonrisa de Amor» dafür, dass die Kinder in der Stadt Alto Trujillo zur Schule können...

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 ...und ihre Mütter eine Beschäftigung haben.

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Die Frauen stricken Mützen, Schals und Stirnbänder, die Michèle anschliessend in der Schweiz verkauft.

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Das Geld geht dann wieder zurück in die arme Gegend im Norden Perus, wo die Eltern der 31-Jährigen als Entwicklungshelfer die besagte Organisation «Una Sonrisa de Amor» leiten und vor Ort eine Schule aufbauen.

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Mittlerweile konnten mit dem Erlös zwei vollausgestattete Schulzimmer finanziert werden.

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«Die Idee dazu kam mir, als ich meine Mutter, die gerade in Peru war, mal gefragt habe, ob sie mir eine Mütze stricken könnte. Weil sie aber keine Zeit hatte, bat sie eine einheimische Frau, das für sie zu übernehmen», sagt Michèle gegenüber Blickamabend.ch

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Zurück in der Schweiz bekam Michèles Mütze so viel Lob, dass sie beschlossen hat, die erste und die dritte Welt durch Fashion zu verbinden und dabei was Gutes zu tun.

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Die Frauen, die die Kleidungsstücke stricken, sind in der Regel arbeitslos und freuen sich deshalb sehr, mit ihrem Tun, den Kindern eine Bildung zu ermöglichen.

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Und auch für die eigene Familie gibts einen finanziellen Zustupf. Denn sobald sie mit der Mütze fertig sind, gibts sofort einen Lohn.

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Nun wurde Michèle für ihr Engagement mit dem «Social Awareness»-ISPO-Award ausgezeichnet. Die internationale Fachmesse für Sportartikel und Sportmode ist weltweit die grösste ihrer Art und Michèle die erste Schweizerin überhaupt, die in dieser Kategorie prämiert wurde. Als Belohnung wird sie im Februar 2015 die Produkte von «Caramba» an der Messe in München vor 80'000 Besuchern präsentieren dürfen und die Marke somit bekannter machen.

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Mithilfe ihrer Freunde überzeugte Michèle die ISPO-Jury mit diesem Video.

Sie selbst reist alle zwei Jahre in die Region und besucht die Familien, die sie alle persönlich kennt.

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Dabei führt sie mit ihnen Workshops durch, wo die Frauen nicht nur das Stricken, sondern auch den richtigen Umgang mit Geld lernen sollen, damit es ihren Familien längerfristig gut geht.

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«Ich freue mich, für die Menschen etwas Gutes tun zu dürfen und finde es toll, dass die Kinder lachen können, obwohl sie so wenig haben und zum Teil unter ganz schlimmen Umständen leben müssen.»

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