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Luzerner Fasnacht 2018: Das müssen Sie über die Luzerner Tradition wissen

Nur noch wenige Tagen, dann herrscht in Luzern der Ausnahmezustand. Es wird wieder güüglet, gfiired, glached und gschränzt. Mit BLICK sind sie bei den rüüdige Täg hautnah mit dabei.

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Die Tagwach und der erste Tag

 

Mit dem Urknall beginnt um fünf Uhr morgens am Schmutzigen Donnerstag die Luzerner Fasnacht. Dann heisst es für alle Anwesenden wieder: «Brüelää» – gegen die bösen Wintergeister, die kalten Füsse, die eigene Müdigkeit.

Wie immer überquert zunächst Bruder Fritschi – das imaginäre Oberhaupt der grössten und ältesten Zunft Luzerns, der Zunft zu Safran – in einem Boot das Seebecken und wird dann vom Fritschivater zum Fritschibrunnen auf dem Kapellplatz geleitet, wo der Fötzeliregen gezündet wird.

Am Nachmittag findet dann das erste grosse Schaulaufen der Guggen, Zünfte und Fasnachtsgruppen statt: Um 14.00 Uhr zieht der berühmte Fritschi-Umzug der Safran-Zunft durch die Innenstadt. Weiteres Highlight: Am Schmutzigen Donnerstag und am Güdismontag sind Mitglieder des Lozärner Fasnachtskomitees in der Buobenmatt, unter dem Glaspavillon, wo sich die Fasnächtler treffen und  der legendäre Määrtsound ertönt. Guuggerklänge und ein DJ sorgen für eine rüüdige Stimmung.

 

Das Restprogramm

Nach dem Fritschi-Umzug am Schmudo findet am Güdismontag um 13.45 Uhr der spektakuläre Umzug der Wey-Zunft statt. Am Güdisdienstag gehören die Gassen der Altstadt Luzerns dem Fasnachtsnachwuchs.

Über 800 Kinder ziehen am Chendermonschter um 14.30 Uhr trötend und rasselnd an Tausenden von Zuschauern vorbei. Am Abend sind dann wieder die Grossen dran: Beim Abschiedsumzug um 19.30 Uhr winken Fritschi und Fritschene mit ihrer Familie an der Spitze des Monsterkorsos nochmals allen Fasnachtsverrückten zu.

Ein weiterer Highlight ist die grosse Fasnachtsparty im Hotel Schweizerhof, mit Guuggemusigen und DJ, Eintritt ist übrigens frei.

Die Fasnaechtler und die Fritschifamilie eroeffnen mit dem Urknall und dem «Fötzelirääge» auf dem Fritschibrunnen in Luzern die Luzerner Fasnacht. play
Bald rieselt der Fötzeliregen wieder über Luzern. Keystone

Die Anfahrt

Wie schon in den letzten beiden Jahren stellen die SBB Extrazüge und Extrabusse bereit, die Fasnächtler aus der ganzen Schweiz am Schmudo und am Güdismontag zur Tagwache und spätabends wieder nach Hause bringen.

Alle Nicht-Luzerner, die den Urknall miterleben wollen, müssen ganz schön früh aus den Federn. Der Extrazug aus Zürich fährt beispielsweise bereits um 3.25 Uhr (hier finden Sie den SBB-Fasnachts-Fahrplan). Den besten Blick auf das Geschehen hat man während des Urknalls auf dem Schwanenplatz und der Seebrücke. Von da ist es zudem ein Katzensprung zum Fötzelirääge auf dem Kapellplatz.

Das Wetter

Traditionsgemäss soll der Urknall über dem Luzerner Seebecken die Wintergeister vertreiben. Laut Meteonews wird das Wetter zu Beginn der rüüdige Täg «kalt und wolkig», am Donnerstagnachmittag soll das Thermometer nur  bis zu 3 Grad klettern.

Am Freitag bringt eine Kaltfront noch tiefere Temperaturen und teilweise Schneeschauer, zum Wochenende verziehen sich die Wolken jedoch wieder und die Sonne wird sich kurz blicken lassen, es bleibt jedoch frisch. Am Güdismontag und Güdisdienstag werden Maximum 5 Grad erwartet. Umso mehr lohnt sich ein Besuch am berühmten Fasnachtsmäärt in der Buobenmatt, direkt unter dem Glaspavillon, wo sich Fasnächtler für einen Holdrio oder Kafi Luz bei Gugger-Klängen treffen.  

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Die Sujets und Kostüme

Die Sujets und Verkleidungen der Luzerner sind in der Regel etwas konservativer als die der Basler. Nichtsdestotrotz wird auch dieses Jahr das eine oder andere politische Sujet zu sehen sein. Insgesamt werden laut dem Luzerner Fasnachtskomitee 39 Nummern am Umzug erwartet. Zu den Lieblingsmotiven dürfte auch dieses Jahr nebst Schweizer Exponenten aus Politik und Wirtschaft vor allem der neue US-Präsident Donald Trump gehören.

 

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