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Neue Studie enttarnt Weihnachtsgeschenk-Geizhälse: Männer sind 27 Prozent spendabler als Frauen

Ein Hunderternötli mehr: Der Geschlechterunterschied im Weihnachtsgeschäft ist in der Schweiz bemerkenswert.

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Jugendliche klauten an Heiligabend mehrere Weihnachtsgeschenke aus Schwyzer Briefkästen. (Symbolbild) play
Tessiner und Romands geben mehr für Weihnachtsgeschenke aus als Deutschschweizer. AP

Ist ihre Nächstenliebe grösser oder zeigen Männer einfach gern, dass sie das dickere Portemonnaie haben? Oder liegt es daran, dass sie nicht basteln und backen können?

Fakt ist: Männer geben in der Schweiz 27 Prozent mehr für Weihnachtsgeschenke aus als Frauen. Im Schnitt legen sie für die Bescherung am Heiligabend 458 Franken hin, Frauen dagegen nur 359 Franken.

Das zeigt eine repräsentative Studie im Auftrag des Bezahl-Dienstleisters Paysafecard. In der Schweiz wurden 1000 Personen gefragt, wie viel sie dieses Jahr ausgeben wollen. Die Autoren mutmassen, dass der Geschlechterunterschied auf das dickere Portemonnaie der Männer zurückzuführen ist.

6 Prozent kaufen kein einziges Geschenk

Die Studie zeigt auch, dass Romands deutlich spendabler sind als Deutschschweizer und Tessiner. Die Westschweizer geben im Schnitt 471 Franken aus, die Tessiner mit 400 und die Deutschschweizer mit 387 Franken deutlich weniger.

Zudem haben gut sechs Prozent der Befragten vor, keinen Rappen für Geschenke auszugeben. 17,6 Prozent wollen hingegen mehr als 500 Franken aufwerfen.

Ältere Schweizer geben mehr aus

Für die Studie wurden auch Österreicher, Deutsche und Briten befragt. Und im Ländervergleich gibts grosse Überraschungen. Die Schweizer geben umso mehr Geld aus, je älter sie sind – in Grossbritannien ist es genau umgekehrt. Die Studie spekuliert, die Ursache könnte in der schlechteren sozialen Absicherung auf der Insel liegen. 

Zwischen den Geschlechtern zeigte sich nur in Deutschland mit 29 Prozent ein noch grösserer Unterschied. Deutlich fällt er mit 20 Prozent auch in Österreich aus. In Grossbritannien liegen die Geschlechter dagegen fast gleichauf: Britische Männer geben nur fünf Prozent mehr aus als britische Frauen.

Ein letzter frappanter Unterschied: Die Schweizer wollen nur ein Drittel ihrer Ausgaben für Geschenke ausgeben, die sie online posten. Die Deutschen dagegen bezahlen schon mehr als die Hälfte ihrer Ausgaben auf diese Weise.

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