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«Rogue One»: Jedis am Palmenstrand

«Rogue One» ist der erste Ableger der neuen «Star Wars»-Saga. Sie lobt die Frau im Film – er bejubelt die Kriegsmaschinen am Sandstrand.

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Lukas Ruettimann sagt:

Wieso müssen Jedis und Imperialisten immer in Schnee- oder Wüstenlandschaften herumballern? Diese Frage scheinen sich auch die Macher von «Rogue One» gestellt zu haben – und lassen Rebellen und Sturmtruppen erstmals am Palmenstrand kämpfen.

Das grosse Finale unten am Strand und hoch oben am Sternenhimmel ist der Wahnsinn. Der spektakulärste Akt in einer an Spektakel nicht eben armen Saga – und eine Entschädigung für alle, denen das Ende von «The Force Awakens» zu wenig bombastisch war. «Rogue One: A Star Wars Story» ist, obwohl nur ein Ableger, in vielerlei Hinsicht der perfekte neue «Star Wars»-Film. Er erzählt eine eigene Geschichte, dennoch bleibt er konsequent mit den anderen Episoden verbunden. Dazu ist er gespickt mit packenden Charakteren. Allen voran Ben Mendelsohn als Militärdirektor. Jede Szene mit ihm ist ein Genuss – und ein Beweis für die These, dass jeder Film nur so gut ist wie sein Bösewicht.

Abstriche gibt es lediglich beim Humor. Im direkten Vergleich mit J. J. Abrams’ Wiederbelebung oder auch mit der Original-Trilogie fehlt «Rogue One» das Spielerische, das Naive. Dafür stampfen die imposanten AT-ATs hier durch den Sand, statt durch den Schnee – wobei es nicht nur unverbesserlichen «Star Wars»-Nostalgikern echt warm ums Herz werden kann.

Bewertung: 4 von 4 Sternen

Tanya König sagt:

Ungewohnt beginnt «Rogue One», der neue «Star Wars»-Film: Wo bleibt die gelbe Schrift, die langsam im All verschwindet? Sie kommt nicht. Doch das macht nichts, denn «Rogue One» ist anders. Wie anders?  «Rogue One» verstehen neben langjährigen Fans auch Teenies von heute, welche die älteren Filme nicht unbedingt kennen. Die Produktion zeigt eine abgeschlossene Handlung, eine Geschichte für sich. Und darin kommen moderne Figuren vor. Zu meinen Favoriten zählt Hauptdarstellerin Felicity Jones, die als Jyn Erso das Sagen hat. Sie ist Heldin und Hoffnung in einer düsteren Welt, die noch düsterer zu drohen werden mag. Sie aber lässt sich nicht unterkriegen, hinterfragt und steht für die gute Sache ein. So wollen wir Filmfrauen sehen.

Neben den Frauen möchte ich als Halbasiatin auch Menschen unterschiedlicher Rasse und Hintergrund sehen. Solche, mit denen ich mich zusätzlich identifizieren kann. Mit Donnie Yen spielt der erste Chinese in «Star Wars». Sein Vorkommen alleine ist nicht unbedingt nennenswert, sein Charakter aber schon: Er verkörpert den blinden Chirrut. Einem Blinden in den Krieg zu folgen macht das Abenteuer noch spannender. 

Es gibt noch mehr interessante Figuren, doch die Überraschung will ich dem Publikum lassen.

Bewertung: 4 von 4 Sternen

«Rogue One: A Star Wars Story»

Abstract: Jyn Erso hat eine ­Reihe Schandtaten in ihrem Lebenslauf vorzuweisen, als sie von den Rebellen angeheuert wird. Denn Jyns Vater Galen war massgeblich daran beteiligt, die neue Superwaffe des Imperiums zu bauen. Insofern ist die wilde junge Frau, die sich seit ihrem 15. Lebensjahr allein durchschlägt, genau die Richtige für ein Team, das ein Himmelfahrtskommando durchführen soll: Das Imperium will den Todes­stern testen, und die Rebellen ­wollen wissen, was genau die neue ­Superwaffe kann – und wie man sie zerstört.

Länge: 133 Min.

Land: USA

Besetzung: Felicity Jones, Mads Mikkelsen, Diego Luna, Ben Mendelsohn, Donnie Yen

Regie: Gareth Edwards

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