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Sergei Aschwanden würde für Moret nachrücken: Legt der Ex-Judo-Star bald Nationalräte auf die Matte?

Sergei Aschwanden (41) verfolgt den Bundesrats-Wahlkampf derzeit mit besonders grosser Spannung. Wird Isabelle Moret gewählt, dürfte er in den Nationalrat nachrücken.

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Eine Bronzemedaille an den Olympischen Spielen in Peking 2008, Silber und Bronze an Weltmeisterschaften, achtfacher Schweizer Meister: Sergei Aschwanden (41) legte seine Gegner reihenweise aufs Kreuz.

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Isabelle Moret wurde am Donnerstag von der FDP Waadt offiziell als Kandidatin aufgestellt. Keystone

Nun könnte der Schweizer Judo-Star und Waadtländer Grossrat von der Matte aufs nationale Polit-Parkett wechseln. Denn wird die Waadtländer FDP-Nationalrätin Isabelle Moret (46) in den Bundesrat gewählt, ist es Aschwanden, der für sie in die Grosse Kammer nachrücken darf. Aschwanden wäre nach Ricardo Lumengo (55), der von 2007 bis 2011 im Rat sass, der zweite schwarze Nationalrat.

Gespräche mit dem persönlichen Umfeld

Aschwanden hat grundsätzlich Lust aufs Amt: «Ich habe Leistungssport betrieben. Ich liebe Herausforderungen.» Er werde die Möglichkeit in den nächsten Tagen mit seinem Umfeld diskutieren. «Besonders mit meinem Arbeitgeber muss ich nun reden», sagt der Leiter des Sportzentrums Villars und Tourismuschef des Ferienortes. Kommende Woche stehe zudem ein Treffen mit dem Vorstand der FDP Waadt an. «Dann muss das Thema auf den Tisch!»

Aber auch seine Frau wird ein Wörtchen mitzureden haben. Aschwanden ist Vater dreier kleiner Kinder, das vierte ist unterwegs. «Da müsste ich mir organisatorisch schon etwas einfallen lassen», sagt er. 

Den Wahlkampf der Bundesratskandidaten werde er in den kommenden Wochen genau verfolgen. Nicht nur aus Karriergründen hofft der Ex-Judostar, dass Moret das Rennen macht. «Ich stehe hinter ihr. Als Waadtländer ist das doch logisch!»

Die FDP steuert aufs Doppel-Ticket zu

Bern – Seit neben Staatsrat Pierre Maudet (39, GE) auch Nationalrätin Isabelle Moret (46, VD) ins Bundesratsrennen gestiegen ist, wird diskutiert, ob es ein Zweier- oder ein Dreierticket geben soll. Viele FDP-Parlamentarier wollen einen Zweier-vorschlag.

FDP-Nationalrat Albert Vitali (62, LU): «Wir sollten der Bundesversammlung einen Mann und eine Frau zur Wahl vorschlagen.» Ein Dreierticket bräuchte also vor allem Pierre Maudet.

Doch ausgerechnet aus Genf kommt eine Absage: «Es braucht ein Zweierticket, drei sind zu viel», sagt Nationalrat Hugues Hiltpold (48, GE).

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