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Service für Backpacker: Dank Gratis-App zu Billig-Hotel

RORSCHACH - SG - Anemone Hartmann aus Rorschach will mit ihrer App den Hotelmarkt in Süd- und Zentralamerika aufmischen.

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Ausgewandert: Jungunternehmerin Annemone Hartmann (25) lebt und arbeitet in Miami. play
Ausgewandert: Jungunternehmerin Annemone Hartmann (25) lebt und arbeitet in Miami. ZVG

Anemone Hartmann (25) ist für Blick am Abend nur per Skype zu erreichen. Vor einem Jahr hat die Rorschacherin ihr Studium an der Hotelfachschule in Lausanne abgeschlossen. Seitdem wohnt sie in Miami. «Für viele Touristen ist Miami das Tor zu Süd- und Zentralamerika», sagt sie. Und genau diese Touristen seien ihre Zielgruppe.

Über ihre Gratis-App Rooms2night lassen sich nämlich in Ländern wie Brasilien, Guatemala, Kolumbien oder Peru preiswerte Übernachtungsmöglichkeiten finden. Eine App, um Hotels zu buchen? Eigentlich nichts Neues. «Zu unserem Angebot gehören nur kleine Hotels, die auf anderen Plattformen nicht zu finden sind», erklärt sie. Die Jungunternehmerin spricht von typischen Backpack-Hotels, die pro Nacht nur zehn bis 20 Dollar kosten. «Solche gibt es in diesen Ländern wie Sand am Meer. Sie machen ihren Umsatz meist nur mit Gästen, die per Zufall vorbeikommen.»

Nicht alle wollen mitmachen

Rooms2night biete die Möglichkeit, in solchen Hotels zu reservieren. «Durch uns steigern sie ihre Auslastung. So entsteht eine Win-Win-Situation.» Inzwischen sind rund 80 Hotels bei Rooms2night verfügbar. Täglich kommen neue dazu. «Mehrere Mitarbeiter sind in den Ländern unterwegs, um die Hotels von unserer Idee zu überzeugen.»

Das klappe nicht überall gleich gut: «In Uruguay und Paraguay hatten wir bisher kaum Erfolg», gibt Hartmann zu. Viel besser laufe es dafür in Ecuador, Costa Rica und Peru. Hartmanns Firma erhält für jede Buchung, die über die App erfolgt, eine Kommission von 12 bis 15 Prozent.

Die junge Rorschacherin glaubt fest an den Erfolg ihrer App. «Dank Rooms2night besuchen die Backpacker nun auch Gegenden, die sie vorher vielleicht gar nicht besucht hätten.» Durch den zusätzlichen Tourismus profitiere nicht zuletzt auch die lokale Wirtschaft.»

www.rooms2night.com

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