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Sie wollen hoch hinaus: Zürich bekommt eine «Hippie-FDP»

Die junge Zürcher Partei «up!» will auf Anhieb in den Nationalrat. «Lokalpolitik ist weniger unser Ding», sagt ein Kandidat.

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Liberale Familien- und Wirtschaftspolitik, dazu  eine tolerante Haltung in Bereichen wie der Gleichstellung von Homosexuellen oder der Drogen-Politik: Das Parteiprogramm von «up!» gibt sich jung und hip.

«Wir passen nicht in das Rechts-links-Schema», sagt Wahlkampfleiter Dominik Loew. «Sowohl Linke mit gesellschaftsliberalen Ideen, die sich aber bei den bestehenden Parteien nicht wohlfühlen, wie auch ehemalige Jungliberale sind bei uns gut aufgehoben.» Es geht um mehr Freiheit und weniger Staat – «und dies in aller Konsequenz». Die im vergangenen September gegründete «up!» gibt es bisher bloss in Zürich. Doch die junge Partei will es wissen und tritt im Kanton mit einer 13-köpfigen Liste bei den Nationalratswahlen an.

«Es ist schwer, sich Chancen auszurechnen, da wir null Erfahrungswerte haben», sagt Loew. «Aber seit der Gründung finden wir viel Zustimmung und Zulauf. Deshalb hoffen wir auf ein gutes Resultat.» Angeführt wird die Liste von Silvan Amberg (32), der früher in der FDP politisierte.

Statt sich die Polit-Leiter auf die nationale Bühne hochzuarbeiten, wählt die Partei den schnellsten Weg. «Wieso nicht gleich oben einsteigen?», meint Loew. «Lokalpolitik ist weniger unser Ding. Unsere Anliegen haben nationalen Charakter.»

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