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«Sing»: Ein Koala wie Dieter Bohlen

«Sing» stammt von den «Minions»-Machern und nimmt Castingshows aufs Korn. Sie kriegt gute Laune, er fühlt sich an seine Zeit als Gesangs-Juror erinnert.

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Chef und Talent: Pleitier Buster (l.), Sängerin Ash. play
Chef und Talent: Pleitier Buster (l.), Sängerin Ash. UNIVERSAL PICTURES

Lukas Ruettimann sagt:

Es ist nicht das Highlight meiner Karriere – doch bei den Vorausscheidungen zu einer grossen TV-Castingshow habe ich mal kurz als Juror geamtet. Schon damals dachte ich, dass man aus dem Treiben hinter den Kulissen einen herrlichen Film machen könnte.

Et voilà: «Sing» ist meines Wissens der erste Animationsstreifen, der sich dem modernen TV-Zirkus annimmt. Allerdings wurde für die Umsetzung kein Dieter Bohlen, sondern eher ein Samu Haber verpflichtet: Regisseur Garth Jennings hat schon mit «Son of Rambow» gezeigt, dass er lieber auf Gefühl statt auf Haudrauf-Effekte setzt. Das zeigt sich auch in «Sing». Obwohl die Zeichner aus dem Minions-Studio Illumination seinen Film visuell toll umgesetzt haben, packen vor allem die Tierfiguren. Sie machen aus der Geschichte um Pleitier Buster, der sein Theater per Castingshow retten will, ein kunterbuntes Feelgood-Movie mit Herz.

Klar: Der Film lässt Gelegenheiten liegen. Das «Leider nein»-Spektrum und die zuweilen fragwürdigen Machenschaften der Produzenten etwa werden nur am Rande gestreift. Lieber lässt Jennings den ­Kinosaal durch fetzige Pop-Nummern erzittern. Das ist vielleicht ein wenig naiv, aber «Sing» ist nun mal mehr «The Voice» als «DSDS». Solange sein Film nicht «MusicStar» sein will, ist für mich alles in bester Ordnung.­

Bewertung: 3 von 4 Sternen

Tanya König sagt:

Den Traum vom Singen haben viele. Die Bestätigung liefern die unzähligen Castingshows rund um den Globus. Und so eine Show will auch der Koala Buster Moon in «Sing» starten, um sein heruntergekommenes Theater zu finanzieren.

Zum Vorsingen kommt die halbe Tierwelt: Mama Schweinchen Rosita, Gangster-Gorilla Johnny, Elefanten-Mädchen Meena, die Maus Mike.

Das wäre nur halb so lustig, wenn sie nicht all diese menschlichen Probleme hätten. Ein grosses Spektrum an Charakteren belebt diesen Animationsfilm mit ihren Sorgen und ihrem Gesang. Mit Songs von Lady Gaga, Ariana Grande, Leonard Cohen oder Frank Sinatra ist einiges zu hören, das wir aus dem Radio kennen. Das macht gute Laune.

Einmal mehr geht es wie in so vielen Trickfilmen darum, dass die Protagonisten die Courage haben, sich selbst zu verwirklichen, und das Risiko eingehen, auch Verluste in Kauf zu nehmen. Und wenn sie der Schlag trifft, dann zeigt sich erst, wer Freund und Feind ist. Zusammenhalt und Loyalität, gepaart mit kreativen Einfällen, helfen, schwierige Zeiten zu überwinden. Sie sind hier Antrieb, um es nochmals anzupacken.

«Sing» ist ein unterhaltsamer Animationsfilm mit einer schönen Message. Passend zur Adventszeit.

Bewertung: 3 von 4 Sternen

«Sing»

Abstract: Das Moon-Theater steht vor dem Aus. Koalabär Buster Moon versucht, den Betrieb zu retten. Um dem Ruin zu entgehen, veranstaltet er eine Castingshow und setzt für den Gewinner eine Prämie von 1000 Dollar aus, aus der wegen eines Tippfehlers 100 000 Dollar werden. Der Ansturm ist tierisch. Unter den Teilnehmern des Wettbewerbs sind der rappende Jung-Gorilla Johnny, Schweine-Mama Rosita, Jazz-Maus Mike, der unter Lampenfieber leidende Elefanten-Teenager Meena und Stachelschwein-Mädchen Ash.

Länge: 100 Min.

Land: USA

Stimmen: Matthew McConaughey, Reese Witherspoon, Scarlett Johansson, Tori Kelly, Seth MacFarlane

Regie: Garth Jennings

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