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So absurd ist Krieg: Der 12-Jährige im Arztkittel

Wenn Menschen hungern und getötet werden. Wenn hunderte Leichen in den Flüssen schwimmen und Trauer die Luft durchtränkt. Wenn Kinder nicht mehr Kinder sein dürfen. Dann ist Krieg. Wie seit über drei Jahren in Syrien.

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1. Es ist eine Reportage, die einen für zwölf Minuten in eine andere Welt reisst. Eine Welt, in der ein blauer Himmel von Kampfdrohnen durchzogen wird und Kriegsgeräusche allgegenwärtig sind.

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2. Früher Morgen in Aleppo (Syrien). Ein Verletzter wird ins Krankenhaus gebracht. Dort arbeitet der 12-jährige Mohammed Afash als Pfleger und hilft Menschenleben zu retten. Eine verkehrte Welt.

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3. «Das Blut ist für mich zu Wasser geworden», erzählt der Junge dem Fernsehsender Channel 4 News. «Zu Beginn hatte ich Angst davor. Jetzt nicht mehr.»

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4. Die Bevölkerung von Aleppo lebt seit über drei Jahren in Angst und Schrecken. Und doch geht das Leben weiter. Die Kinder und Jugendlichen spielen noch immer auf der Strasse. Manchmal werden Raketen-Teile zu Spielzeug umfunktioniert.

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5. Mohammed Afash hat jedoch keine Zeit zum spielen. Er beginnt um acht Uhr morgens mit seiner Arbeit und geht erst um zehn oder elf Uhr abends ins Bett. Und er ist nicht das einzige Kind, das im Krankenhaus arbeitet.

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6. Yussuf Mohammed ist erst elf Jahre alt. Auch er kümmert sich um die Verletzten. Hier versorgt er einen Kämpfer der Freien Syrischen Armee.

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7. Vor dem Krieg gab es in der Stadt über 5000 medizinische Angestellte. Jetzt werden die Kranken und Verletzten von gerade mal 30 Ärzten und Helfern betreut.

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8.  Szenenwechsel. Aus dem Fluss werden Leichen gefischt. Darunter sind auch Leichen von Kindern, kaum zehn Jahre alt.

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9. Die Infrastruktur des Landes ist am Boden. Die Kinder gehen nicht mehr zur Schule und werden privat unterrichtet.

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10. Es gibt keinen Strom. Wasser und Lebensmittel sind knapp. Die Kinder stehen Schlange, um Wasser zu holen.

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11. Als das Filmteam einige Tage später zur Klinik zurückkehrt, ist Mohammed Afash immer noch da. Doch sein 11-jähriger Freund Yussuf ist tot. Drei Tage nach den Aufnahmen wurde er von einer Granate der syrischen Regierung getroffen.

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12. Mohammed sagt: «Als ich hierher kam, war ich schockiert zu sehen, was in unserer Welt passiert. Dann machte ich mich einfach an die Arbeit und wir begannen den Kranken zu helfen, den Verletzen und den Ärzten. Mittlerweile bin ich mir die Arbeit gewohnt. Tag für Tag machen wir einfach weiter.»

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Das ganze Video gibts hier:

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