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Umgang mit psychischen Erkrankungen: So sollte der Chef reagieren

Es gibt viele Gründe für psychische Erkrankungen. Wichtig ist, dass man richtig reagiert. Hier sind auch die Betriebe gefragt.

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Ob Angstzustände, Depressionen oder Burnout: Jeder zweite Erwachsene erleidet mindestens einmal im Leben eine psychische Erkrankung. Treffen kann es jeden – unabhängig von Job und Position. Das weiss man auch bei Artisana.

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Was ist bloss mit Max Muster lost?, fragt ein Video, das der Verein Ende Oktober auf seiner Webseite hochgeladen hat (siehe oben). Es zeigt drei unterschiedliche Fälle von psychischen Erkrankungen – und wie die Arbeitnehmer und Arbeitgeber damit umgehen. Dabei stützen sich die Macher auf eine Studie, die Artisana gemeinsam mit der Universität Bern durchgeführt hat. Knapp 300 kleine Betriebe wurde dafür befragt. 

Verschiedene Symptome

Resultat: psychische Erkrankungen äussern sich in der Regel bei der Leistung, Arbeitsverhalten, Motivation und Sozialverhalten. Gründe dafür seien meist ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren von Arbeit, sozialem Umfeld und der Person, schreiben die Verfasser.

In 40 Prozent der geschilderten Fällen verbesserte sich die Lage mit der Zeit. Doch in knapp 40 Prozent der Fälle kam es zu einer Kündigung – entweder durch den Betrieb, oder den Mitarbeiter selber. 

Auf Angestellte zugehen

Was tun? Artisana sieht die Unternehmen in der Pflicht. Diese sollen bei Verdachtsfällen auf die Mitarbeiter zugehen und entsprechend reagieren. Da Kleinbetriebe oft sehr nahe an ihren Mitarbeitern sind, können sie flexibel und rasch handeln. Ein häufiges Mittel sei die Anpassung der Arbeitssituation. Also etwa den betroffenen Angestellten Teilzeit arbeiten lassen. 

Um die Patrons zu schulen, hält der Verein Vorträge vor Branchen- und Gewerbeverbände. Vorbildlich: Die Kosten dafür übernimmt Artisana.  

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