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Wie geht das? Warum heisst Bestechung eigentlich Schmiergeld?

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Das Schmiergeld machte Kutschenreisen bequemer. play
Das Schmiergeld machte Kutschenreisen bequemer. KEYSTONE

In der Postkutschenzeit im 18. und 19. Jahrhundert war das Reisen höchst unkommod und regelmässig mussten die Achsen geschmiert werden, damit sie rund liefen, nicht erbärmlich quietschten und vor allem sich nicht festfrassen. Neben dem eigentlichen Fahrpreis hatte der Passagier jede Menge Gebühren abzudrücken: Wegegeld, ein Extra für den Vorspanner, Tor- und Brückengeld – und Schmiergeld. Das war speziell für die Wartung des Wagens an jeder Poststation gedacht. Dank Geldgabe verlief die Reise also «wie geschmiert». Mit Bestechung hatte das damals wenig zu tun. Postillone und Posthalter wurden als Staatsbeamte für Korruption bestraft. Sie mussten strikte Fahrpläne einhalten. Auch mit dem fettesten «Schmiergeld» konnte der einzelne Reisende sie nicht dazu bringen, schneller zu fahren. Es ging nur darum, überhaupt voranzukommen.

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