Finde den folgenden Gegenstand beim Surfen auf Blickamabend.ch und gewinne tolle Preise!
Suche starten
Du hast den Gegenstand gefunden! Klicke auf Mitmachen und nehme am Gewinnspiel teil.
Mitmachen

Wunder auf der Flucht vor dem IS-Terror: Jesidin bringt Fünflinge zur Welt

DAMASKUS - Auf der Flucht vor den Angriffen der Dschihadisten hat eine junge Jesidin in Syrien Fünflinge zur Welt gebracht. Alle Babys seien wohlauf, die Mutter lebe aber unter «schwierigen humanitären Bedingungen».

, Aktualisiert 301 Reax , 1'308 Views
teilen
teilen
51 shares
Fünffaches Baby-Glück: Eine junge Jesidin brachte auf der Flucht vor der Terrororganisation IS zwei Buben und drei Mädchen zur Welt. play
Fünffaches Baby-Glück: Eine junge Jesidin brachte auf der Flucht vor der Terrororganisation IS zwei Buben und drei Mädchen zur Welt. Keystone

Wie das UNO-Flüchtlingshilfswerk «UNHCR» am Montag mitteilte, gebar Tamam Ramadan (27) am vergangenen Donnerstag in der nordöstlichen Stadt Kamischli zwei Buben und drei Mädchen.

Den Babys gehe es gut, bestätigte ein Sprecher. Die junge Frau stammt den Angaben zufolge selbst aus Syrien und ist mit einem Iraker verheiratet.

Gleich zweimal musste die junge Frau vor den Kämpfern der Extremistengruppe Islamischer Staat (IS) flüchten: Mitte Juni verliess sie Mossul, das von den Dschihadisten eingenommen wurde, und floh nach Sindschar. Als sie davon hörte, dass die IS-Kämpfer auch dorthin vorrückten, floh die junge Jesidin mit ihrer Familie Ende Juli Richtung Syrien.

Zwei Tage zu Fuss unterwegs

Laut einem UNO-Vertreter war die Hochschwangere mit ihren Angehörigen zwei Tage lang zu Fuss unterwegs, bis sie die irakisch-syrische Grenze erreichte. Nach der Geburt in einem Spital in Kamischli zog sie sich mit ihrer Familie in die nahe Ortschaft Tal Alu zurück.

Die Fünflingsmutter lebe aber unter «schwierigen humanitären Bedingungen» und habe Probleme, genug Milch für ihre Babys zu besorgen, sagte der UNO-Vertreter.

Die syrischen Behörden hatten in der vergangenen Woche erklärt, im Nordosten des Landes fast tausend irakische Familien aufgenommen zu haben. Vor allem die Angehörigen der Minderheit der Jesiden sind vor den brutalen Angriffen der Gruppe IS im Nordirak auf der Flucht. (gr/SDA)

Wie findest du den Artikel?

Unsere Leser empfehlen

Meist gelesen

Newsletter

Erhalte die besten Geschichten täglich per E-Mail Newsletter Abonnieren