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«Bachelorette»-Anthony ganz offen: «Ich glaube nicht, dass ich 20 Jahre treu sein kann»

Anthony aus der Sendung «Bachelorette» ist zwar momentan in einer monogamen Beziehung, aber zum Thema Treue hat er seine ganz eigene Ansicht.

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2017 bekam Anthony (27) die letzte Rose von Bachelorette Eli Simic (29). Doch die Beziehung ging nach Staffelende schnell wieder in die Brüche. Seit kurzem ist nun bekannt, dass Anthony eine neue Frau an seiner Seite hat. Ihren richtigen Namen will er nicht verraten, weil ihre Eltern angeblich einflussreich seien. Deshalb nennt er sie in den Medien bei ihrem Spitznamen: Hörnli. Die neue Herzensdame des Trash-TV-Stars hat wohl ein schwieriges Los gezogen.

In einem Interview verrät Anthony, dass sie bereits am Anfang der Beziehung darüber gesprochen haben, ob sie eine offene Beziehung haben wollen. Offenbar entschied sich das Paar dagegen – doch das Thema Monogamie, also die Beziehung zwischen «nur» zwei Personen, scheint zwischen den beiden bereits für ordentlich Zündstoff gesorgt zu haben.

Beim Multimilliardär wirds schwer

Auf die Frage, ob der Mensch denn für Monogamie gemacht sei, meint Anthony: «Das habe ich mit ihr schon besprochen. Sie war etwas geschockt, als sie meine Antwort gehört hat. Denn früher habe ich gesagt, dass ein Mann auch drei Frauen und mit ihnen Kinder haben kann, wenn er für sie sorgen kann.»

Auch lässt er es sich nicht nehmen, seine Theorie zum Thema Treue noch mit einem Beispiel zu veranschaulichen: «Wenn jemand Multimilliardär ist und viel Aufmerksamkeit auf sich hat, ist es schwer, treu zu sein. Jeder weiss das.»

Ein Kollege von ihm habe von seiner Frau die Erlaubnis bekommen, auch mit anderen Frauen zu schlafen – solange sie die Bettgespielin auswählen darf. Ganz abgehakt scheint das Thema auch in seiner jetzigen Beziehung nicht zu sein. Anthony verrät: «Würde ich irgendwann heiraten, würde ich das konkreter besprechen. Bei all meinen Reisen glaube ich nicht, dass ich zehn, zwanzig Jahre treu sein könnte.»

BLICK-Sexberaterin Caroline Fux zu Anthonys Einstellung

Anthony meint, dass ein Mann auch mehrere Frauen haben kann. Wie nennt man diese Form von Beziehung?
Die Limitierung, dass das nur für einen Mann gehen soll, macht sicher keinen Sinn. Es gibt Menschen, die polygam oder polyamor leben können und wollen. Polygam sagt man, wenn es mehrere Sexpartner gib, polyamor, wenn jeweils auch Liebe und partnerschaftliche Aspekte gelebt werden.

Ist das verbreitet?
Das ist schwer zu sagen. So was wird statistisch nicht erfasst. Aktuell sprechen wir in der Gesellschaft offener als auch schon über alternative Beziehungsformen, aber es ist immer noch ein grosses Tabu, sich als polygam oder polyamor zu outen. Menschen, die das tun, stossen oft auf grossen Widerstand.

Warum?
Weil es Personen, die klassisch leben, oft als Angriff auf ihr eigenes Modell verstehen. Viele Männer und Frauen finden Treue zwar etwas sehr Schönes, nicht wenige erleben die Monogamie aber als Herausforderung, die sie mehr schlecht als recht packen. Wenn dann jemand auftaucht, der das anders handhabt, kann das sehr verunsichernd sein.

Kann eine Beziehung funktionieren, wenn man auch Geschlechtsverkehr mit anderen hat?
Eine Beziehungsöffnung macht den Paaralltag nicht einfacher. Man verliert nicht nur Verpflichtungen, sondern schafft auch neue. Es braucht mehr Kommunikation und mehr Investitionen, damit die Kernbeziehung stark bleibt. Darauf sind viele nicht gefasst.

Ist eine solche Beziehungsform eine Frage des Alters?
Nicht zwingend. Viel hat mit persönlichen Werten und Erfahrungen zu tun. Beispielsweise, was man für ein Konzept von Liebe und Beziehungen hat. Es gibt junge Menschen, die schnell dieses Modell anstreben, andere machen das erst nach einigen Jahren Lebenserfahrung. Für die grosse Mehrheit kommt es gar nie in Frage.

Was raten Sie jemandem, der damit liebäugelt, seine Beziehung zu öffnen?
Zuerst geht es darum, die Idee mit dem Partner offen zu besprechen. Man muss sich bewusst sein, dass es keine Patentrezepte gibt. Es gibt nicht die offene Beziehung und ein Set an Spielregeln, das man übernehmen kann und alles kommt gut. Jedes Paar muss diese Regeln selbst aufsetzen. Den einen ist Transparenz wichtig, andere wollen lieber nichts wissen. Oft findet man den besten Weg auch nur durch Experimentieren und auf die Nase fallen. 

 

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