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Balletttänzer tätowiert, kokst und ritzt sich: Die Welt von Sergei Polunin

Er ist das Enfant Terrible des Balletts. Heute läuft im Kino die Doku «Dancer» über sein bewegtes Leben an.

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Sergei Polunin (27) ist drei Jahre alt, da bemerken seine Eltern, dass sich ihr Junior eleganter bewegt als andere.

Der Ukrainer bekommt Tanz- und Ballettunterricht. Um sich das zu leisten, geht der Vater zum Arbeiten nach Portugal. Mutter und Sohn ziehen in ein Einzimmer-Apartment, aber die Ehe zerbricht trotz allen Bemühungen. 2003 wird das Royal Ballett London auf ihn aufmerksam. Es nimmt den Teenie auf und macht ihn zum jüngsten Solisten aller Zeiten. Alles läuft gut, bis er sein eigenes Geld verdient. Er gibt zu, vor Auftritten zu koksen, ritzt sich für Adrenalinkicks und lässt sich den Körper voll tätowieren – ein No Go im Ballett.

Mit 22 schmeisst er alles hin. Die Begründung: Er hat alles erreicht. 2014 beschliesst er, im «Take Me To Church»-Video von Hozier den letzten Tanz zu tanzen. Der neunstündige Dreh weckt seine Leidenschaft, 17 Millionen Klicks hat das Youtube-Video. Heute sieht sich Polunin nicht mehr nur als Tänzer, sondern als Künstler und Schauspieler.

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