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Der zweite Teil des galaktischen Kinoerfolges: Fast so schön wie beim ersten Mal

«Guardians of the Galaxy 2» muss sich mit dem grossartigen Vorgänger messen. Sie findet den Film keine Revolution, er sieht ihn mit anderen Ohren.

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Der grossmäulige Waschbär Rocket lässt es krachen. play
Der grossmäulige Waschbär Rocket lässt es krachen. Marvel

Lukas Rüttimann sagt:

Schon 80ies-Pop-star Sade hat ­darüber gesungen, dass manche Dinge nie mehr so gut wie beim ersten Mal sind. Gewisse körperliche Erfahrungen würde ich da zwar ausklammern – aber das erste Mal «Guardians of the Galaxy» war fast besser als Sex. Der Humor, der Sound, der Feelgood-Spirit: kein Wunder, hat der Film alle Erwartungen übertroffen.

Aber eben, in Hollywood muss es nach einem schönen ersten Mal immer gleich ein zweites Mal geben – und in «Guardians of the ­Galaxy – Vol. 2» zeigt sich das ­Sade-Dilemma schon zu Beginn: Star-Lord, Rocket und Co. kämpfen zum lüpfigen Doo-Wop von Jay and the Americans gegen ein Tentakelmonster – ein Brüller, aber nicht mehr so überraschend wie vor drei Jahren.

Den fehlenden Wow-­Effekt versuchen die Macher mit mehr Gefühl und noch mehr Action wettzumachen. Die abgefahrene Familien­story und der Kampf um die Allmacht im Universum sind aber bloss Marvel-Stoff ab Stange. Origineller ist die Idee, Bonsai-Bäumchen Groot zum Star des Streifens zu machen – und ­neben Sly Stallone einen gewissen singenden Bademeister auftreten zu lassen. Alles in den Schatten stellt aber erneut der Soundtrack. Vollgestopft mit Softrock und Retro-Soul klingen selbst Uralt-Klassiker wie ELOs «Mr. Blue Sky», als höre man sie zum allerersten Mal.

Bewertung: 3 von 4 Sternen

Tanya König sagt:

Der bisher erfolgreichste Debütfilm des Marvel-Universums heisst «Guardians of the Galaxy». Das Abenteuer war überraschend frisch mit seinen unbekannten Figuren und dem schrägen Humor. Mit dem zweiten Teil setzt Regisseur James Gunn fort, womit er 2014 aufgehört hatte: Während die Truppe um Chris Pratt weiterhin das Universum vor dem Untergang beschützt, geht es nun auch um die Aufrechterhaltung der Familie beziehungsweise Freundschaft.

Der Überraschungseffekt ist klar geringer, weil wir mittlerweile eine Vorstellung von den Guardians haben. Neben actiongeladenen Kämpfen gegen hässliche Monster hat der Film mit der Familienangelegenheit dieses Mal auch Platz für pseudo­haften Tiefgang.

Punkten tut die Fortsetzung weiterhin mit Slapstick und den komischen Charakteren wie dem Stückchen Holz namens Baby Groot, der alles mit «Ich heisse Groot» beantwortet und dem immer schlecht gelaunten Waschbären Rocket. Obwohl die Story keine Revolution ist, unterhält «Guardians of the Galaxy – Vol. 2» mit Charme und Witz sowie einem Kurzauftritt von Sylvester Stallone, der mindestens so legendär wie die Filmmusik ist. Dazu ­kommen die liebenswürdigen Aussenseiter rund um Chris Pratt und Zoe Saldana. Ein Muss? Für Fans auf jeden Fall.

Bewertung: 3 von 4 Sternen

 

«Guardians of the Galaxy – Vol. 2»

Abstract: Nachdem Peter Quill, Gomora, Drax, Rocket und Groot den Planeten Zandar gerettet haben, bieten sie ihre Dienste im ganzen Universum an. Doch Rocket beklaut nach einer Mission die Auftraggeber, was diese wenig freut. Anführerin Ayesha heuert die Ravagers an, um die Guardians zu jagen. Auf der Flucht stranden die Guardians auf ­einem seltsamen Planeten, wo sie Bekanntschaft mit dem mächtigen Ego machen. Dieser sorgt nicht nur gegenüber Star-Lord Peter für eine faustdicke Überraschung.

Länge: 136 Min.

Land: USA

Besetzung: Chris Pratt,

Zoe Saldana, Vin Diesel, ­Bradley Cooper, Kurt Russell, Sylvester Stallone

Regie: James Gunn

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