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Horror-Serie «The Mist»: Im Dunst kommt alles an den Tag

Im Kino überzeugte Stephen Kings dramatischer Monster-Schocker «The Mist». Im Fernsehen bleibt vieles nebulös.

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Morgan Spector (oben links) spielt in der Stephen-King-Geschichte Kevin. play
Morgan Spector (oben links) spielt in der Stephen-King-Geschichte Kevin. imdb.com

Schon spannend, wie viele Filme derzeit als Serien eine Wiederauferstehung feiern. Kaum ein Kinohit wird nicht auf seine TV-Tauglichkeit geprüft. Dabei sind die Resultate höchst unterschiedlich. «Fargo» etwa gelang es, die schräge Stimmung des Klassikers der Coen-Brüder fortzuführen – und dennoch etwas völlig Originelles zu schaffen. Doch das ist die Ausnahme. Viele Shows sind in die Länge gezogene Budget-Varianten der Kino-Vorlagen. Doch mit einem bereits etablierten Titel hat man zumindest das Interesse der Filmfans auf sicher.

«The Mist» fällt auch in diese Kategorie. Die Geschichte von einem unheimlichen Nebel, der über eine kleine Stadt an der US-Ostküste zieht und für Angst und Schrecken sorgt, stammt von Bestsellerautor Stephen King.

Regie-Altmeister Frank Darabont hat daraus 2007 ein spannendes Monster-Spektakel gemacht, bei dem Zwischentöne nicht zu kurz kommen. Denn der Horror-Nebel bildet nur den Rahmen für das Drama – im Zentrum steht die ­Eskalation zwischenmenschlicher Konflikte.

Die Serienversion (aktuell auf Spike) setzt auf das gleiche Rezept, fährt aber zu viele Horrorfilm-Klischees auf: der fürsorg­liche Vater, die renitente Teenager-Tochter, der harte Cop, die taffe Ausreisserin. Dazu bietet der Nebel brutale, aber auch billig wirkende Schockmomente statt imposanter Filmmonster. Zehn Folgen scheinen zudem viel für eine Story, die in einem zweistündigen Horrorfilm perfekt verpackt war. Noch bleibt in «The Mist» also vieles nebulös. Doch bereits jetzt lässt sich sagen, dass die Aussichten auf weitere Staffeln eher trüb sind.

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