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Figur aus seiner Schauspielprüfung sprang ins Meer: Spielte Daniel Küblböck den Tod von «Rosa» nach?

Neue Einzelheiten im Drama um Daniel Küblböck: Kurz bevor der Sänger vom Kreuzfahrtschiff Aidaluna ins Meer sprang, soll er sich aggressiv verhalten und randaliert haben – bis er sogar seine Schiffskabine wechseln musste.

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Immer mehr tragische Einzelheiten rund um das Verschwinden von Daniel Küblböck (33) kommen ans Licht: Der «DSDS»-Star stürzte sich Sonntagmorgen vom Kreuzfahrtschiff Aidaluna ins Meer – seither fehlt vom Sänger jede Spur. 

Die kanadische Küstenwache hat die Suche nach dem 33-Jährigen gestern Abend eingestellt. «Es ist die schwerste Entscheidung, die man sich vorstellen kann», sagt Major Mark Norris, zuständiger Einsatzleiter, zu «Bild». «Daniels Eltern haben sich bei uns bedankt, das war sehr bewegend.»

Ähnlichkeiten zu Schauspielfigur

Daniel Küblböck war Student am «Europäischen Theaterinstitut» in Berlin. Gemäss der «BILD» übte er wie besessen für seine Schauspielprüfung. Beim Abschlussstück namens «Niemandsland» würden gemäss der Zeitung Szenen aus den Werken «Unschuld» und «Das Leben auf der Praca Roosevelt» von Autorin Dea Loher (54) mitreinfliessen.

Im Werk «Unschuld» verschwindet die Figur «Rosa» zum Schuss im Meer – für immer. Der letzte Satz lautet: «Sie geht in die Zukunft.» Brisant: Küblböck veröffentlichte unter dem Namen «Rosa» Ende August einen Instagram-Account, auf dem er zahlreiche Fotos in Frauenkleidern veröffentlichte. Spielte er auf der Aidaluna ihren Tod nach?

«Unangenehmer Passagier, der nur Probleme machte»

Das Kreuzfahrtschiff Aidaluna ist am Donnerstag um circa 13.30 Uhr Schweizer Zeit ohne Daniel Küblböck in Halifax eingelaufen. Die Passagiere würden von der Presse abgeschirmt und in Bussen zum Hotel gefahren, berichtet «BILD».

Zudem habe Küblböck kurz vor seinem Verschwinden in eine Notfallkabine umziehen müssen, die näher bei der Schiffscrew liege. Der Entertainer sei aufgefallen und habe sich aggressiv verhalten. Diesen Eindruck teilt auch ein Mitreisender auf der Webseite Schiffe-und-kreuzfahrten.de: «Daniel war die letzten Tage ein sehr unangenehmer Passagier, hat nur Probleme gemacht und sogar die Kabine gewechselt. Er wollte auch immer allein sein.» Ein anderer Passagier erzählt: «Er wollte keinen Kontakt, hat die freundlichen Passagiere, die ihn angesprochen haben, abgeblockt. Er hat sich auf keine Gespräche eingelassen.» Küblböck habe sich nur in Frauenkleidern gezeigt und wollte als Lana angesprochen werden.

Emotionaler Brief von «DSDS»-Kollegen

Mit einer emotionalen Botschaft haben auch sieben von Daniel Küblböcks «DSDS»-Mitstreiter Abschied vom vermissten Sänger genommen. «Mit grosser Bestürzung hat jeder Einzelne von uns die traurigen Nachrichten der vergangenen Tage über Dich verfolgt! Es tut uns unendlich leid, auf diese Weise zu erfahren, welche grausame Traurigkeit Dich die letzten Monate umgeben haben muss», schreiben Küblböcks Kollegen aus der ersten Staffel von «Deutschland sucht den Superstar» in einem Brief, der der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.

Und weiter: «Was wir sehen und kennenlernen durften, war ein Mensch mit unglaublich vielen Facetten, einem riesigen unvoreingenommenem Herzen, aber auch einer sehr zerbrechlichen Seele!» In der ersten Ausgabe von «DSDS» hatte Küblböck im Jahr 2003 den dritten Platz belegt. (brc/nim)

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