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Sohn der Königin von Kamerun († 52): Sky (11) ist jetzt in der Schweiz dihei

Nach langem Hin und Her konnte der Sohn der kürzlich verstorbenen Schweizer Königin von Kamerun vor zehn Tagen endlich zu seinen Verwandten die Schweiz reisen. Jetzt spricht Katharina Paholos Bruder.

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Fast  vier Monate nach dem  plötzlichen Tod der Schweizer Königin von Kamerun, Katharina Paholo (†52), konnte letzte Woche ihr Sohn Sky (11) endlich in die Schweiz reisen. Es war für ihn wie auch für seinen Vater ein Abschied zwischen Freude und Tränen. «Am Abend vor unserer Abreise kam bei Marcellin, Skys Vater, schon etwas Wehmut auf. Sky hatte Kopfschmerzen, und sein Vater hat ihn liebevoll getröstet», erzählt Ruedi Haenni, Skys Onkel, der nach Kamerun reiste, um seinen Neffen in die Schweiz zu holen.

Sky konnte sein geliebtes Grosi besuchen

Die Rückreise sei problemlos verlaufen, und sie seien am Sonntagabend recht spät nach Hause gekommen. «Sky war noch fit, er hatte unterwegs viel geschlafen und nie wirklich gejammert oder sich beklagt.» Zurzeit wohne Sky bei ihm und seiner Familie im Berner Oberland. «Wir haben letzte Woche viel zusammen unternommen, und er konnte sein geliebtes Grosi gleich vier Mal besuchen, bei ihr spielen und Zeit mit ihr verbringen. Wir gingen auch Kleider und Schuhe kaufen, und einen neuen Haarschnitt hat es auch gegeben.»

Er hat kein Heimweh

Obwohl Sky die Schweiz aus früheren Besuchen mit seiner Mutter kennt – er spricht auch einen breiten Berner Dialekt – ist es für ihn eine grosse Veränderung, plötzlich hier zu leben. Sein Onkel hat jedoch dafür gekämpft, dass er in der Schweiz wohnen kann. Er ist überzeugt, dass dies im Sinne seiner verstorbenen Schwester Katharina ist.

«Ich habe keine Zweifel, dass er seinen Weg machen wird»

«Skys Zukunft ist so geplant, dass er in eine Schule kommt, wo er weiterhin sein Französisch gebrauchen kann. Wie und wo er seine schulische Karriere starten wird, darum kümmern sich die Behörden und ich», so Haenni. Auch administrativ sei noch einiges zu erledigen: «Aber wir kriegen das hin! Ich habe Sky in den letzten Tagen als äusserst umgänglich und zuweilen erstaunlich cleveren Burschen kennengelernt. Ich habe keine Zweifel, dass er seinen Weg machen wird.»

Unter Heimweh leide Sky nicht, und falls dies doch mal vorkomme, so habe er ein gutes Gegenmittel. «Er liebt Fussball über alles, er scheint ziemlich talentiert zu sein, da kann er sich so richtig austoben», so sein Onkel Ruedi Haenni stolz. 

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