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Musik: «Gute Songs finden einen»

Ohrwurm-Komponist James Gruntz (30) erzählt, wie seine neue Platte zustande kam.

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Die Farbe ist eine Art Motto von James Gruntz’ neuer Platte. play
Die Farbe ist eine Art Motto von James Gruntz’ neuer Platte. EQ Images

Wer in den letzten Wochen Radio gehört hat, kam an seinem Song «You» nicht vorbei. Wie 2014 mit «Heart Keeps Dancing» hat der talentierte Basler auch jetzt wieder einen Ohrwurm am Start, der die Schweiz begeistert. Und er bietet auf seiner neuen Scheibe «Waves», die ab morgen zu kaufen ist, noch viele weitere.

Rosa gefällt Ihnen, oder?

James Gruntz: Ich wähle für jedes Album eine Farbe, die dann überall erscheint. Bei «Belvedere» war es dunkles Türkis, diesmal ist es Altrosa. Das ist im Moment einfach DIE Farbe.

Und wie haben Sie es mit Wasser? Ihre Scheibe heisst ja Waves, also Wellen.

Für mich hat der Titel weniger mit Wasser zu tun als mit Bewegung. Schallwellen, alles, was unser Leben umtreibt, teilweise zwischen uns steht, uns aber auch verbindet und trägt. Ich war nie ein guter Schwimmer – aber ich befinde mich regelmässig Land unter.

Wie würden Sie Ihre Musik einem Gehörlosen erklären

Auf «Waves» hat es zünftig Bass, und den hört man ja nicht nur, den spürt man auch. Abgesehen davon würde es wohl schwierig, weil Musik Gefühle transportiert, die können kaum in Worte gefasst werden. Wahrscheinlich wäre sie tanzend oder über Farben am besten zu vermitteln.

«You» ist ein Hit. Wie macht man eigentlich einen Hit?

Ich sage lieber «Minor Hit» – so hält man sich gewisse Räume offen. Meine Motivation ist nie der «Hit», sondern immer der bestmögliche Song. Und gute Songs schreibt man nicht – die finden einen. Es ist wie beim Träumen. 

40 000 Leute oder 400 im Publikum. Was ist Ihnen lieber?

Je grösser das Publikum, desto wichtiger die Show! Weil ich mehr auf Musik und weniger auf Show stehe, mag ich kleinere Säle lieber.

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