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Musik mit Johannes Oerding: «Ich höre in mich selber rein»

Johannes Oerding (35) feiert mit seinem fünften Studio-Album Erfolge. Am 29. Oktober kommt er ins Zürcher Kaufleuten.

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Für Johannes Oerding ist Songschreiben wie Therapie. play
Für Johannes Oerding ist Songschreiben wie Therapie. Getty Images

Jahrelang trat der Deutsche im Vorprogramm grosser Musiker auf und veröffentlichte Songs, welche die breite Masse nicht gross interessierten. Aber 2015 wurde er gleich zweimal mit einer Goldenen Schallplatte für je über 100 000 verkaufte Alben ausgezeichnet. Blick am Abend hat mit ­Johannes Oerding über sein neues Album «Kreise» gesprochen.

Andy Studer: Dich als Newcomer zu bezeichnen, wäre fast frech, oder?

Johannes Oerding: In der Schweiz kennt man mich noch nicht so gut, aber ich bin schon über 15 Jahre unterwegs. Ich habe sehr oft als Vorband gespielt und mir peu à peu einen Weg aufgebaut. Und dann kam mein Song «Alles Brennt», der 2015 ein grosser Hit war in Deutschland. Danach hat sich alles etwas verändert bei mir, alles ist etwas grösser geworden, und ich bin mehr rumgekommen. Der Song diente mir quasi als Türöffner.

Studer: Wie schreibst du deine Texte?

Oerding: Ich höre in mich selber rein, was mich bedrückt oder beeindruckt, und versuche,  das in Worte zu fassen. Das ist wie eine kostenlose Therapiesitzung für mich selber. Dann halte ich immer Augen und Ohren offen und schaue, was Menschen machen und was sie sagen. Manchmal schreibe ich Sätze auf, die Leute sagen, und mache dann vielleicht ein Lied darüber. Würde ich nur zu Hause sitzen, hätte ich mein Leben wahrscheinlich in drei Songs abgearbeitet. Dann gäbe es Lieder übers Müll-Rausbringen, übers Duschen und Putzen und über das Serien-Gucken. Aber ich sehe es als meine Aufgabe, links und rechts zu schauen und mit meinen Songtexten auch Denk­anstösse zu geben.

Studer: Oft zieht sich ein roter Faden durch ein Album. Bei «Kreise» habe ich keinen gefunden. Wie kommts?

Oerding: Mein roter Faden ist eher ein bunter Faden. Ich habe schon immer versucht, verschiedene Facetten auf ein Album zu packen. Meine Vorbilder sind Prince, Michael Jackson oder Bruno Mars, und die machen das genau so. Auf meiner neuen Platte gibts Funk, Soul, eine kleine Ballade und grosse Popsongs.

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