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Pro und Kontra: Krabbel-Food

Seit dem 1. Mai dürfen in der Schweiz per Gesetz auch Insekten als Nahrungsmittel verkauft werden. Ist das eine bahnbrechende Entscheidung?

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Burger aus Insekten sollen eine umweltschonende Alternative zum Fleisch bieten. play
Burger aus Insekten sollen eine umweltschonende Alternative zum Fleisch bieten. Keystone

Pro, Praktikantin Manuela Ackermann sagt:

Insekten, das klingt an und für sich ja erstmal eklig. Wer jetzt an eine Dschungelprüfung bei RTL denkt, ist wahrscheinlich nicht alleine. Doch ich wette, dass man den Rezepten die Insekten nicht herausschmecken wird. Ausserdem sind diese Tiere sehr proteinreich, enthalten viele Vitamine und sind fettarm. Auch für die Umwelt ist die Zucht von Insekten viel verträglicher als zum Beispiel Fleisch. Für die Krabbeltiere werden zehn Mal weniger Futtermittel und Wasser verbraucht. Also einfach mal probieren. «Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht», das ist langsam out.

 

Kontra, Praktikantin Lena Eggler sagt:

Zunächst scheinen Insekten die gesündere Alternative zum Fleisch zu sein. Wie viele Zusatzstoffe aber für die eher geschmacksarmen Krabbler benötigt werden, lässt am Gesundheitsfaktor zweifeln. Wo die Tiere bereits verzehrt werden, sind sie oft frittiert, stark gesalzen oder mit Zucker überzogen. Zudem wird die falsche Vorstellung erweckt, Proteine kämen nur von tierischen Produkten. Es gibt zahlreiche Studien, die das widerlegen. Statt also weitere Tier-Arten zum eigenen Zweck auszubeuten, sollte man die Massen über genauso gesunde pflanzliche Alternativen aufklären.

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