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Pro und Kontra: Zug-Privilegien

Wer es sich leisten kann, fährt 1. Klasse. Doch braucht es tatsächlich die Luxus-Abteile im Zug – oder sollte lieber in der 2. Klasse aufgestockt werden?

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In der 1. Klasse reist es sich ruhiger, bequemer – und teurer. play
In der 1. Klasse reist es sich ruhiger, bequemer – und teurer. Keystone

Das sagt Lorena Wahrenberger:

Ich finde, dass es Sinn macht, eine 1. Klasse im öffent­lichen Verkehr zu haben. Denn ich verstehe, dass zum Beispiel Geschäftsleute in einer wichtigen Funktion auf dem Weg zur Arbeit ihre Ruhe brauchen. Es wäre schlecht für die Umwelt, wenn sie sich deshalb fürs Auto entscheiden würden statt für den Zug. Das hat nichts mit Ungerechtigkeit zu tun. Wenn man mehr zahlt, bekommt man eben eine bessere Gegenleistung. Es ist ja nicht so, dass Menschen, die 2. Klasse fahren, diskriminiert würden.

Das sagt Nina Mäder:

Wir unterstützen die prinzipielle Gleichheit aller Menschen. Man sollte meinen, das sei heutzutage fast überall durchgedrungen. Dass es im Zug eine Klassentrennung gibt, bei der jemand, der mehr verdient und mehr bezahlen kann, sich ein 1.-Klasse-GA leisten kann, finde ich deprimierend. Nur weil man nicht genug Geld hat, um sich die «Upper Class» zu leisten, heisst das nicht, dass man schlechteren Standard verdient hat. Wir haben alle die gleichen Grundrechte, und dazu gehört auch die gleiche Bequemlichkeit beim Reisen.

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