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Psychothriller «Get Even»: Was ist Realität und was ist Wahnsinn?

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Bei «Get Even» entstand zuerst die Story. Und das zu einem Zeitpunkt, bevor sich die Entwickler überhaupt Gedanken machten, wie sich das Game spielen sollte. Das merkt man dem interaktiven Psychothriller auch an.

Die Geschichte rund um den Polizisten Cole Black ist die grosse Stärke von «Get Even». Zunächst kann sich der Held an nichts erinnern. Er weiss nur, dass er ein entführtes Mädchen befreien soll, bevor der Sprengstoffgürtel explodiert. Doch noch bevor er den richtigen Code eingeben kann, merkt er, dass dies nur ein Teil einer Erinnerung ist. Denn scheinbar befindet er sich in einer Anstalt, wo ihn ein Mann namens Red durch eine Therapie führt. Und diese beinhaltet, mit einem speziellen Gerät über dem Kopf nochmals in frühere Erlebnisse einzutauchen.

Die Story ist raffiniert erzählt und hält bis zum Ende viele Überraschungen bereit. Spielerisch ist «Get Even» hingegen Durchschnittsware. So findet Cole mit seinem Handy in der Umgebung verteilte Hinweise, die er sich an eine Art aus Krimis bekannte «Mörderwand» hängt und dort erneut betrachten kann. Auch einzelne, viel zu einfache Rätsel und ganz wenige, mies zu steuernde Schussgefechte sind im Game zu finden.

«Get Even» verpackt eine brillante Geschichte in ein durchschnittliches Spiel, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Wer mit Psychohorror etwas anfangen kann, darf sicher einen Blick riskieren.

Für PC, PS4, Xbox One, ab 16 J. (35 Fr.)

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