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«Risk» und «Maudie»: Neues im Kino

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Malen gegen die Schmerzen

Maud (Sally Hawkins) leidet an rheumatischer Arthritis. Seit sie Kind ist, zerstören Entzündungen ihre Gelenke. So wird die junge Frau von ihrer Tante als Belastung empfunden. Maud nimmt eine Stelle als Haushälterin beim mürrischen Fischhändler Everett Lewis (Ethan Hawke) an. In den Stunden, die sie allein im Haus ihres neuen Arbeitgebers verbringt, entdeckt sie ihre Leidenschaft für die Malerei. Sie verschönert alles im Haus, von den Wänden über die Fenster bis hin zu den Holztafeln, die Everett von der Arbeit nach Hause mitbringt. Als eine reiche Frau aus New York City eines ihrer Bilder kaufen will, wird Maud in der Kunstszene bekannt.

«Maudie» ist ein unaufgeregtes Bio-Pic über Maud Lewis, das auf grosse Gesten verzichtet. So bleibt viel Raum für Sally Hawkins und Ethan Hawke, die dem Film Leidenschaft und Zärtlichkeit verleihen.

Bewertung: 3 von 4 Sternen

Umstrittener Rebell

Held oder Schurke? Noch hat sich Hollywood kein Urteil über Julian Assange gebildet. Der ­definitive Wikileaks-Film lässt auf sich warten. In ­Europa hingegen ist der Medien-Rebell bereits mehrfach in den Fokus gerückt nun auch wieder im Dokfilm «Risk» von Laura Poitras («Citizenfour»).

Die über einen Zeitraum von sechs Jahren gedrehte Dok zeigt den Rechtsstreit um Assanges Person und die Auswirkungen. Seit 2012 sitzt Assange in der Botschaft Ecuadors in London fest, um einer drohenden Auslieferung nach Schweden zu entgehen. Dennoch ist er weiterhin aktiv. Sprecherin Sarah Harrison und IT-Spezialist Jacob Appelbaum vertreten Wikileaks gegen aussen. Doch alle drei leben gefährlich. Mit «Citizenfour» gelang Regisseurin Poitras ein ­packendes Porträt über ­Edward Snowden. Auch «Risk» ist ein spannender Film über eine umstrittene Figur, wirkt erzählerisch aber eher konfus. Die 2017er-Neufassung konzentriert sich stärker auf Assanges Rechtfertigungen gegen die inzwischen fallengelassenen Anklagen gegen ihn.

Bewertung: 2 von 4 Sternen

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