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Schluss mit Unklarheiten: Das wollen Frauen im Bett

Die Komplexität einer Frau hat etwas Faszinierendes, bis es um Sex geht. Da wären Männer oft froh um klare Vorgaben. Was soll gemacht und was ja unterlassen werden? Ein paar Wünsche haben Frauen bei einer Umfrage verraten.

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1. «Fasst uns ruhig am ganzen Körper an, Männer – aber bitte richtig!»

 
Alle Gifs: giphy.com


Kann es sein, dass ihr den weiblichen Körper mit eurer Playstation verwechselt? Knopf A gedrückt, Pfeiltaste oben, zweimal X-Taste – zack, das nächste Level erreicht! Nach Level 1 «Brüste anfassen» kommt Level 2 «Hand im Höschen», um so schnell wie möglich das Top-Level zu erreichen: «Sex». Es macht uns nicht heiss, wenn ihr uns eilig an den Brüsten rumgrabscht. Wir werden auch nicht scharf davon, wenn ihr uns in Rekordzeit zwischen den Beinen rumschrubbt. Sicher mögen wir es mal schnell und wild. Aber nicht ohne das nötige Geschick!

2. «Gefühl und Zärtlichkeit müssen ja nicht immer langweiligen Kuschel-Sex bedeuten»

 


Achtet auf unsere Reaktionen. Beim Sex spielen wir nämlich im Team und nicht als Einzelkämpfer. Wartet ab, wie wir auf eure Berührungen reagieren, und lernt daraus. Fragt einfach, was uns gefällt. Keine Scheu – durch Fragen erfahrt ihr genau, was wir mögen. Ausserdem signalisiert ihr damit, dass euch unsere Bedürfnisse wichtig sind.

3. «Die Stummer-Fisch-Nummer törnt ab»

 


Meine Fingernägel krallen sich in Pobacken und Schenkel, meine nackte Haut kann gar nicht genug seine nackte Haut spüren. Kurz: Ich gebe alles, und von ihm höre ich – nichts. Kein leises oder lautes Stöhnen, kein sehnsuchtsvolles Seufzen, kein zufriedenes Grunzen (ja, ich würde auch das nehmen). Diese Stummer-Fisch-Nummer lässt mich auf dem Weg dorthin zum Brüllaffen mutieren. Nicht, weil es mir um Bestätigung geht. Höchstens ein bisschen.

4. «Irgendein Feedback braucht jede(r)»

 


Wie soll ich sonst wissen, wann es gerade richtig gut oder richtig schlecht ist? Irgendein Feedback braucht jede(r). Lasst beim Sex was von euch hören! Laute und auch Reden in horizontaler Lage törnen nämlich unheimlich an. Beim Sex einer Männerstimme zu lauschen, ist für manche Frau schlichtweg ein Orgasmusbeschleuniger hoch 10. Was ihr sagt, ist ziemlich egal.

5. «Ich will ein stundenlanges Vorspiel»

 


Ich rede hier nicht von taufrischen Beziehungen, bei denen schon ein Blick des Mannes reicht, um den Körper der Frau in ein Feuchtgebiet zu verwandeln. Ich rede von Partnerschaften, in denen es mit den Jahren trockener zugeht, als beide es sich wünschen. Viele Frauen brauchen ein ultralanges Vorspiel. Wir haben eben rein biologisch eine lange Leitung. Ich will Vorspiel, den ganzen Tag. Mich nervt der erwartungsvolle Dackelblick, wenn ich nach einem anstrengenden Tag ins Bett steige. Ich will dann nur noch schlafen, aber ohne Beischlaf vor dem Schlaf. Warum? Weil mir das Vorspiel fehlt - im Kopf.

6. «Wenig Aufwand, grosse Wirkung»

 


Ich kriege ohne irgendwelche Nähebekundungen am Tag das Thema Mann und Sex am Abend nicht mehr zusammen. Es kann einfach keine Lust aufkeimen, wenn er erst im Bett entdeckt, dass er mich mal liebhaben könnte. Mal ein Lächeln, kurze Zärtlichkeit, ein Kompliment, eine SMS, das alles über den Tag verteilt – wenig Aufwand, grosse Wirkung! Diese Zeichen der Liebe versetzen mich in eine Stimmung, bei der ich dann am Abend gar kein Vorspiel brauche.

7. «Zu früh kommen ist nicht schlimm»

 


Kurz bevor er kommt, heisst es bei ihm: stillhalten – um es noch etwas hinauszuzögern. Das ist einfach das grösste Unding! Nicht nur er ist ja mittendrin, auch ich. Und ich habe keine Lust stillzuhalten. Niemand muss beweisen, wie lange er durchhalten kann. Dann dauert es eben nur fünf Minuten! Auch Frauen stehen mal auf ein kurzes Vergnügen. Als würden wir nicht kapieren, dass es zum Beispiel nach einer längeren Abstinenz kein Dauerritt wird.

8. «Ich liebe eine kurze, knackige Nummer»

 


Auch ich liebe eine kurze, knackige Nummer, und ich spreche da sicher für viele Frauen. Ohne stundenlanges Wundgerubbel. Natürlich kann das auch schön sein. Aber ich wünsche mir einen Mann, der ab und zu nach Hause kommt, mich packt, aufs Sofa schmeisst und gleich zur Sache kommt. Da nervt so ein Ausbremsen. Wenn mein flehentliches ‹Egal … mach weiter!› ignoriert wird und er auch noch meine Hüfte festhält, dann versteh ich die Welt nicht mehr. Wahrscheinlich denkt ihr, ihr tut uns damit was Gutes. Aber wenn ihr unscharf bremst, kommen wir danach nicht mehr in Fahrt!

9. «Ein Orgasmus muss nicht jedes Mal sein, also locker bleiben!»

 


Natürlich ist ein intensiver Orgasmus fantastisch, und ich geniesse ihn sehr. Aber noch mehr geniesse ich den Sex – auch ohne Orgasmus. Es gab Männer in meinem Leben, die haben nicht verstanden, dass der gesamte Akt ein einziger Höhepunkt sein sollte, der Orgasmus ist ein Teil, der gern kommen kann, aber nicht immer muss. Die besagten Herren haben dieses Ziel zu enthusiastisch verfolgt – erst bei sich, dann bei mir –, als handle es sich dabei um die erfolgreiche Verwandlung eines Elfmeters. Auch im Bett gilt die Redewendung: der Weg ist das Ziel.

10. «Manchmal ist ein Orgasmus eben nicht drin»

 


Einen guten Liebhaber macht für mich nicht aus, dass er mich zum Orgasmus bringt, sondern dass er mich mit Zunge, Händen und Augen verwöhnt – kreativ, spontan, witzig im Bett ist. Mich törnt es ab, wenn er nach seinem Höhepunkt erschöpft und freudlos meinen Kitzler rubbelt, um mir auf Biegen und Brechen auch noch zu zeigen, wie toll die Aussicht vom Gipfel der Lust ist.

11. «Wir brauchen keine Porno-Performance»

 


Neulich habe ich mit einem Mann geschlafen und war mir nach dem Sex sicher: Dieser Typ hatte eine akribisch einstudierte Choreografie. Nach einem klassischen Start im Missionar folgte die Reiterposition, gefühlte 50 Sekunden später wurde ich im Doggy-Style genommen. Ich stehe durchaus auf Stellungswechsel. Doch wenn ein Mann gar nicht weiss, was ich mag, sollte er zwischendurch mal nachsehen, ob ich noch bei der Sache bin. Aber er war viel zu sehr beschäftigt, seine Performance in jeder Hinsicht auf den Punkt zu bringen. Nur eben nicht auf meinen Höhepunkt.

12. «Bitte, bitte keine blöden Fragen, während es zur Sache geht»

 


Nachfragen ist verboten, andernfalls verteile ich Gratis-Knebel für alle, die ihre sexuelle Leistung mit mir durchdiskutieren wollen. Bei mir gibt es keinen Feedback-Bogen! Wieso müssen so viele Männer danach und sogar – noch schlimmer –  währenddessen sichergehen, dass sie gerade dabei sind, uns den Verstand aus dem Hirn zu hämmern?

13. «Ich bin doch keine Dompteuse im Zirkus»

 


Am schlimmsten sind die orientierungslosen Dauerfrager: ‹Magst du das, oder soll ich schneller machen?›, ‹Willst dus härter? Oder schneller?›, ‹So oder mehr links?› Da schwirrt mir der Kopf eher vor Fragen als vor Lust. Da muss ich zu viel nachdenken. Härter als was? Schneller als wer? Links von wem aus? Ich bin doch keine Dompteuse im Zirkus, die Leckerli verteilt, wenn der Tiger brav durch den Reifen hopst!

Die Umfrage erschien ursprünglich auf menshealth.de. Die Antworten wurden teilweise gekürzt.

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