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«Selten sind so viele Emotionen über mich hinweggefegt»: Zwei Meinungen über «Star Wars Episode VIII – The Last Jedi»

«The Last Jedi» bietet einmal mehr ein fantastisches «Star Wars»-Spektakel. Sie ist begeistert, er vergleicht den Film mit AC/DC.

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Das sagt Lukas Rüttimann:

Fans von AC/DC, Bad Religion oder den Ramones wissen: Gewisse Dinge will man genau so haben, wie sie immer gewesen sind. Aber gilt das auch für «Star Wars»? Diese Frage ist mir durch den Kopf geschossen, als zu Beginn von «The Last Jedi» eine Bombe mal wieder den schwachen Punkt eines Zer­störers trifft und ihn explodieren lässt. Täglich grüsst der Todes­stern.

Seien wir ehrlich: «The Force Awakens» war ein toller Film, aber mehr oder weniger ein Remake der ersten Trilogie. Nach den schlechten Videogames, die George Lucas in Episode I bis III produziert hat, war das bitter nötig. Doch eigentlich hat mir «Rogue One» von den neuen Filmen am besten gefallen. Er ist klar «Star Wars», aber auch ein toller Kriegsfilm – etwas Neues. Deshalb muss er sich auch nicht mit der 80er-Nostalgie messen. «The Last Jedi» hingegen ist «The Empire Strikes Back» mit ein paar neuen Figuren und Ideen. Luke ist Yoda, Rey ist Luke – sogar dessen Selbstfindungstrip in der Höhle durchläuft sie. Hommage oder Plagiat? Damit keine Missverständnisse aufkommen: «The Last Jedi» ist ein atemberaubend toller Film. Lustig, spannend, spektakulär, berührend. Aber irgendwann müssen die neuen «Star Wars»-­Filme auf ­eigenen Beinen stehen und Neues ­wagen. Schliesslich treten AC/DC mittlerweile auch mit Axl Rose auf.

Bewertung: 3 von 4 Sternen

Das sagt Carolina Lermann:

Wenn ich bis zum Ende meines Lebens einen Film in Dauerschleife sehen müsste, dann wäre es wohl dieser. Ich bin fassungslos! Der Beitrag zur Saga von Regisseur Rian Johnson ist, man mag es kaum glauben, noch besser als «The Force Awakens».

Der Film setzt genau dort an, wo der letzte aufgehört hat. Neue Charaktere kommen dazu, alte lernt man besser kennen, und flauschige Wesen mit wahnsinnig grossen Kulleraugen sorgen für ganz viele «Awws» und «Jööös». Sorry, Ewoks, ihr habt erst mal ausgedient! Der zweite Teil der dritten Trilogie ist eine Hommage an den Original-Cast und lebt von der Rückkehr des legendären Luke Skywalker. Kunst­volle Kulissen inszenieren das ultimative «Star Wars»-Erlebnis und hinterlassen leeres Staunen. Klar, bei der ein oder anderen ­Szene hat man ein Déjà-vu-Erlebnis. Aber muss man das Rad denn immer neu erfinden? Nö! Denn selten sind ­während eines Films so viele Emotionen auf einmal über mich hinweggefegt. Tickets für die nächste Vorstellung von «The Last Jedi» sind schon gekauft.

Bleibt eigentlich nur noch eine Frage offen: Wie oft kann man alle Teile, die bisher erschienen sind, bis Dezember 2019 schauen? Dann kommt der nächste Teil raus. Bis dahin: Möge die Macht mit euch sein, für immer!

Bewertung: 4 von 4 Sternen

Gut zu wissen über «Star Wars Episode VIII – The Last Jedi»:

Abstract: Rey ist es gelungen, den legendären Jedi-Ritter Luke ­Skywalker auf dem abgelegenen Planeten Ahch-To zu finden. Nachdem sie ihm sein Laserschwert überreicht hat, werden alte Mysterien der Macht entschlüsselt. Währenddessen kämpfen die Rebellen ums nackte Überleben. Kann Luke ihnen noch mal helfen?

Länge: 152 Min.

Land: USA

Regie: Rian Johnson

Besetzung: Mark Hamill, Daisy Ridley, Adam Driver, Carrie Fisher

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