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Smalltalk mit Hip-Hop-Star RAF Camora (33): «Früher wollte ich einmal in die Schweiz zurückkommen»

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RAF Camora tritt am 14. und 15. Januar im Dynamo in Zürich auf. Getty Images

Sie sind in der Schweiz geboren, aber in Wien aufgewachsen. Welchen Bezug haben Sie zur Schweiz?

Ich bin schon früh nach Wien gekommen, 1992. Heute wohnt meine Mutter wieder in der Schweiz, in Bex. Und der ganze Rest meiner Familie wohnt in Vevey. Meine Familie ist in den 50er-Jahren aus Süditalien immigriert. Meine Grosseltern kamen damals mit den zwölf Geschwistern meines Grossvaters von Neapel nach Vevey.

Sind Sie also oft hier?

Ich bin sehr oft in der französischen Schweiz und habe, bis ich 20 war, jeden Sommer dort gearbeitet. Früher war es mal mein Traum zurückzukommen.

Wie gehen Sie mit dem Ruhm um Ihre Person um?

Ich versuche mich nicht von ihm kontrollieren zu lassen und nicht zu vergessen, dass alles eines Tages vorbei sein kann.

Ihre Musik ist ein Mix aus vielem: Karibische Klänge treffen auf deutschen Hip-Hop, angereichert mit gehörigem Dancehall-Einfluss.

Ich höre durch den französischen Einfluss, den man in der Westschweiz hat, schon sehr lange Dancehall – vor allem den Sound aus Paris oder Martinique Guadeloupe mag ich sehr. Der Mix hat sich wohl ganz natürlich bei mir entwickelt.

Vor rund zehn Jahren hat es Sie von Wien nach Berlin verschlagen. Wie war die Anfangszeit in der deutschen Hauptstadt?

Die Anfangszeit war, wie jeder Neubeginn, hart. Mit sehr viel Leidenschaft zu meinem Beruf habe ich mir Schritt für Schritt immer ein bisschen mehr erkämpft. Am Ende hat es glücklicherweise auch funktioniert.

Mit Bonez MC und Ohne mein Team gelang Ihnen der ganz grosse Durchbruch. Wie haben Sie sich kennengelernt?

Wir haben uns über einen befreundeten Künstler, Kontra K, kennengelernt. Unsere Freundschaft besteht aus sehr viel Respekt. Da wir beide eher einen «Rudel-führer»-Charakter haben, wissen wir genau, wie wir miteinander umzugehen haben. Ausserdem stimmen die Chemie und natürlich das musikalische Verständnis.

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