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Smalltalk mit Linkin Park Sänger Chester Bennington (41): «Wir haben schon immer Pop-Songs geschrieben»

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Chester Bennington will nicht nur schreien. play
Chester Bennington will nicht nur schreien. FilmMagic

In den neuen Songs ist Linkin Park fast nicht wiederzuerkennen. Wie kam es dazu?

Wir wollten einfach tolle Songs schreiben. Es ging nicht um Härte oder Aggression, sondern um Melodien. Wir haben uns aber nicht hingesetzt und gesagt: «Machen wir ein Album fürs Radio.» Das ist einfach passiert.

Der neue Stil kam nicht überall gut an. Wie reagieren Sie auf negative Kommentare?

Das ist für uns inzwischen Standard. Früher gingen mir die Reaktionen noch unter die Haut, ich war beinahe beleidigt, wenn die Leute meine Musik nicht mochten. Heute kann ich nur noch darüber lachen, weil wir unseren Stil seit «Meteora» mit jedem Album geändert haben. Schlussendlich sorgen wir wenigstens für Gesprächsstoff. Diejenigen, welche die neuen Songs mögen, lieben sie. Leute, denen sie nicht gefallen, hassen sie! Für mich wäre es weitaus schlimmer, wenn niemand darüber sprechen würde.

Mit eurem letzten Album wolltet ihr ein Zeichen gegen seichte Popmusik setzen, jetzt geht Linkin Park in eine ähnlich poppige Richtung. Wie kann man das miteinander vereinen?

Für uns geht es nicht um Genres oder Härte, sondern um Substanz. Wir wollen Musik machen, die eine Aussage hat. Klanglich kann das aber tönen, wie wir wollen. Wir machen ja nicht nur Heavy Metal-Songs und plötzlich kommen wir mit einem Pop-Album um die Ecke. Wir sind nicht Slayer! Da gibt es einen Riesenunterschied! Wir haben schon immer Pop-Songs geschrieben. Hören Sie sich mal «In The End» an. Das ist ein verdammter Pop-Song!

Wie fühlt sich die Zeit vor einem neuen Album für Sie an?

Ich freue mich auch jetzt noch auf jedes Album-Release wie ein kleines Kind. Vor allem «One more Light» ist von allen Alben, die wir je gemacht haben, mein Lieblingsalbum. Ich konnte endlich eine CD aufnehmen, bei der ich nicht die ganze Zeit schreien musste. Ich meine, das macht mir schon Spass, aber irgendwann ist es einfach genug.

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