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«Spider-Man: Homecoming»: Spider-Boy mit Charme

Der dritte neue Spider-Man innert kurzer Zeit bleibt häufiger am Boden. Ihr gefällt das – und auch er gibt Peter Parker noch eine Chance.

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«Homecoming» ist die dritte Spider-Man-Verfilmung in 15 Jahren. play
«Homecoming» ist die dritte Spider-Man-Verfilmung in 15 Jahren. imdb.com

Das sagt Lukas Rüttimann:

In Sachen Spider-Man spinnt Hollywood total. Mit «Spider-Man: Homecoming» wird der Spinnenmann nun schon zum dritten Mal in den letzten 15 Jahren neu lanciert. Der letzte Spidey, Andrew Garfield, musste erst vor drei Jahren seine Fäden packen. Offenbar hatte er mit seiner überheblichen Art den Sony-Boss verärgert.

Ob der neue Peter Parker deshalb so bodenständig ausgefallen ist? Tom Holland ist der nette Junge von ­nebenan und kämpft gegen Kleinkriminelle in seiner Nachbarschaft. Das tut dem Film gut, denn CGI-Feuerwerk gabs bei Tobey Maguire und Andrew Garfield mehr als genug. «Homecoming» versucht sogar, ein «Coming of Age»-Film in der Tradition von «Breakfast Club»-Schöpfer John Hughes zu sein. Allerdings kommen die Figuren – der dicke Nerd, die schräge, aber schöne Freakfrau – doch arg klischiert daher. Besser machts der Film, wenn er den neuen Spidey ins Marvel Cinematic Universe einbettet.

Mit dem Nebeneffekt, dass «Homecoming» sich zeitweise wie «Iron Man» mit Peter Parker anfühlt. Seis drum. Der Film macht Spass, weil man sich dem Charme von Tom Holland nicht entziehen kann. Mit ihm hat man nun hoffentlich den Richtigen gefunden. Doch wer weiss? Vielleicht präsentiert man uns in zwei Jahren wieder einen neuen Spider-Man. Spinner genug gibts in Hollywood.

Bewertung: 3 von 4 Sternen

Das sagt Carolina Küstermann:

Der neue Spider-Man – oder sagen wir lieber Spider-Boy –, bedient sich jeglicher Teenie-Klischees: High School-Nerds, Homecoming-Bälle, Liebe ... Da ist es gut, dass sich Peter ab und zu in seinen Anzug wirft und Spinnenweben durch die Gegend wirft. Sonst würde man denken, man sitze im falschen Film.

Schlimm ist das natürlich alles nicht. «Spider-Man: Homecoming» unterhält, ist extrem witzig und die Action-Szenen lassen einen staunen. Alteingesessene Spider-Man-Fans werden aber vermutlich keinen Gefallen am Film finden.

Die Macher haben zu viel neu interpretiert: Aunt May zum Beispiel ist plötzlich nicht mehr länger alt und grau, sondern ziemlich heiss und begehrenswert. Das mag witzig und erfrischend sein, ist aber sehr weit weg vom Original.Tom Holland, der zum ersten Mal in den Spinnenanzug schlüpft, macht das zum Glück alles wieder gut.

Dank seines jugendlichen Aussehens wirkt er glaubhafter als Tobey Maguire und Andrew Garfield zuvor. Seine Energie und Begeisterung für das Superheldendasein reisst den Zuschauer mit, und Michael Keaton beschert Marvel seit langem mal wieder einen Bösewicht, an den man sich später erinnern wird. Wie immer bei Marvel-Filmen: Unbedingt die Schlussszene abwarten, es lohnt sich!

Bewertung: 3 von 4 Sternen

Gut zu wissen

Abstract: Nach seinem Treffen mit den Avengers ist Peter Parker wieder zurück in New York. Er fragt sich, ob er mit seinen herausragenden Fähigkeiten nicht mehr machen sollte, als nur die freundliche Spinne aus der Nachbarschaft zu sein. Doch da ist auch noch die Schule und die hübsche Liz, in die sich der Teenager verknallt hat. Blöd, dass ausgerechnet in dieser Situation ein Bösewicht für Unruhe sorgt. Einer, der technisch bestens ausgestattet und von Rachelust getrieben ist: Der fiese Vogelmann Vulture hat es auf Spider-Man abgesehen.

Länge: 134 Min.

Land: USA

Besetzung: Tom Holland, Michael Keaton, Robert Downey Jr., Marisa Tomei, Zendaya

Regie: Jon Watts

 

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