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«Switzerland's Next Topmodel»-Jurorin Manuela Frey übers Modelgeschäft: «Wer nicht bei Instagram ist, kriegt keine Jobs»

Manuela Frey arbeitet seit Jahren international als erfolgreiches Model. Im TV sucht die Aargauerin nun nach Nachwuchstalenten. Frey verrät, was die Jungmodels mitbringen müssen.

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Manuela Frey (21) macht die Heidi Klum (45): Ab 19. Oktober sucht die Aargauerin in der ProSieben-Sendung «Switzerland's Next Topmodel» den nächsten Laufsteg-Star der Schweiz. 24 männliche und weibliche Models schreiten über den Catwalk. Eines ist für den Erfolg zwingend: «Der Wille ist wichtig. Das Modelgeschäft ist kein Zuckerschlecken, und man muss anfangs oft unten durch», sagt Frey zu BLICK. «Wer Erfolg haben will, muss Ausstrahlung und Persönlichkeit mitbringen.» 

Frey weiss, wovon sie spricht: Mit 15 gewann sie den Elite Model Look Switzerland und schaffte es, sich international als Model zu etablieren: Die Schönheit aus Brugg AG arbeitete bereits für Top-Brands wie Chanel, Gucci und Armani und posierte für die US-«Vogue».

 

«Ich wollte Instagram schon löschen»

Wer heute erfolgreich als Model arbeiten will, muss auf Social Media aktiv sein. «Wer nicht bei Instagram ist, kriegt auch keine Jobs», so Frey. Das Profil eines Models sei auf der Foto-Plattform eine der ersten Anlaufstellen für Kunden. «Als ich anfing zu modeln, war es noch nicht so extrem. Heute postet man am besten jeden Tag. Der Druck steigt, und man verbringt immer mehr Zeit am iPhone.» Für Frey gehört die Foto-App zum Job. «Ich wollte Instagram schon löschen, denn es war wie eine Sucht. Für die Arbeit habe ich es behalten.»

Weiter sei der Konkurrenzkampf im Modelgeschäft nicht zu unterschätzen. «Es ist schön, wenn man es nach New York schafft, doch damit ist es nicht getan. Dort fängt es erst an: Man muss sich durchkämpfen und gegen 5000 andere Mädchen durchsetzen», so Frey. Sie selbst teilte in New York zwei Jahre lang ein Model-Apartment mit zehn Frauen. «Da muss jeder durch. Man merkt schnell, ob man fürs Modelgeschäft gemacht ist, oder nicht.»

«Ich wurde am Anfang oft ins kalte Wasser geworfen»

Ein weiterer Tipp der «Switzerland's Next Topmodel»-Jurorin: «Man darf nicht nach links und nicht nach rechts schauen. Vergleicht man sich mit den anderen Mädchen, ist das Selbstwertgefühl schnell am Boden.» Frey warnt: «Ich wurde am Anfang oft ins kalte Wasser geworfen, hatte Heimweh und war plötzlich auf mich allein gestellt. Das Business kann hart sein – jammern sollte man aber auf keinen Fall, denn das spricht sich unter Kunden herum. Man kriegt nur eine Chance.» 

Die Schweizer Edition von Klums «Germany's Next Topmodel» sieht Frey als Sprungbrett für junge Männer und Frauen, die als Model durchstarten wollen. Der Unterschied zum deutschen Pendant: «Die Schweizer Kandidaten sind zurückhaltender. Wir sind keine Dramaqueens!», sagt sie. Neben Unterhaltung und Drama steht «GNTM» für Shitstorms. Die Sendung muss oft  Kritik einstecken, weil sie Mädchen ein falsches Körperbild vermitteln soll.

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«Social Media ist problematischer als Model-Sendungen»

Birgt auch «Switzerland's Next Topmodel» diese Gefahr? «Ich finde, dass Social Media viel problematischer ist als Model-Sendungen. Mädchen wollen heute so sein wie Gigi Hadid oder Kendall Jenner. Dass manche dabei übertreiben, wird es leider immer geben. Mit Instagram hat man heute noch weniger Distanz zu den Models. Ich bin selbst gegen den Magerwahn und viele Designer in Paris, die zu dünne Models buchen. Es ist ein heikles Thema. Bei ‹Switzerland’s Next Topmodel› haben wir aber darauf geachtet, nicht zu magere Mädchen und Jungs zu casten.»

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