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Tierische Weihnachten bei Film-Familie Fueter: 200 Hunde statt Kinder

Dank ihnen erleben 200 Strassenhunde in Rumänien schöne Weihnachten: Regisseur Tobias Fueter (45) und seine Frau Noëlle Fueter ermöglichen Vierbeinern mit einem innovativen Tierheim ein besseres Leben.

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Eigentlich mochte er Hunde gar nicht so besonders: «Ich bin mehr der Katzentyp», so Tobias Fueter (45). Erst seine Frau Noëlle Fueter-Stahel (50) hat ihm die treuherzigen Vierbeiner nähergebracht. «Sie liebt Hunde über alles», so Tobias Fueter aus der Zürcher Filmdynastie. Als der Enkel von Schauspielerin Anne-Marie Blanc (1919–2009) und Sohn von Oscar-Preisträger Peter-Christian Fueter (76, «Reise der Hoffnung») vor acht Jahren in Rumänien einen Werbefilm dreht und seiner Frau Fotos von den vielen Strassenhunden schickt, ist sie schockiert. «Sie ist in den nächsten Flieger gestiegen. Am Set hat sie die Hunde mit unserem Catering-Essen gefüttert», erinnert sich der Filmemacher. 

Bis zu drei Millionen Strassenhunde in Rumänien

Das Paar wollte aber etwas Nachhaltiges schaffen und baute vor Ort ein visionäres Hundeheim auf. In «The Dog Rose» finden 200 Strassenhunde ein besonderes Zuhause. «Sie haben dreimal so viel Platz wie üblich und grüne Wiesen, auf denen sie in Freiheit herumtollen dürfen», schwärmt Fueter. «Dadurch sind die Hunde auch viel sozialer, als wenn sie in Zwingern sind.» Um für das Projekt zu sammeln, wurde dieses Jahr schon zum vierten Mal «Animal Christmas» gefeiert, dort präsentierte Fueter auch einen Kurzfilm des Tierheims. Es wird regelmässig von Schulklassen besucht, um die Bevölkerung zu integrieren. In Rumänien gibt es schätzungsweise bis zu drei Millionen Strassenhunde, die meisten erleiden schreckliche Schicksale. So auch Pipa, den die Fueters als Welpen gerettet haben. «Sie wurde mitten im Winter im Plastiksack vor dem Heim ausgesetzt. Ihr Körper war schon steif gefroren, es ist ein Wunder, dass sie überlebt hat.» Pipa (5) und Roma (7) sind haben beim Ehepaar Fueter ein Daheim gefunden. «Leider können wir keine Kinder haben», erzählt Fueter. Nachdem es auch mit einer Adoption nicht geklappt hat, sind sie mit ihren vierbeinigen Lieblingen glücklich. «Statt Kindern haben wir 200 Hunde.» 

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