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«Torment – Tides of Numenera»: Ein Spiel wie ein Philosophie-Buch

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Obwohl «Planescape Torment» zum Start im Jahr 1999 nicht sehr erfolgreich war, gilt es heute noch als eines der Spiele mit der besten Story überhaupt. Im Jahr 2013 erzielt die Kickstarter-Kampagne zum spirituellen Nachfolger «Torment – Tides of Numenera» ein Ergebnis von 4,2 Millionen Dollar. Nun ist das Rollenspiel da und das Ergebnis überzeugt.

So viel vorneweg: Wer nicht gerne am Bildschirm liest, sollte am besten einen Bogen um das Spiel machen. Mit 1,2 Millionen Wörtern (rund 2000 A4-Seiten) ist das Skript extrem umfangreich. So kann man mit den Figuren im Spiel ausführliche Gespräche führen.

Protagonist des Spiels ist der sogenannte letzte Ausgestossene, der, ohne sich daran zu erinnern, mal die menschliche Hülle eines durch Körper wandernden Gottes war. Dabei wirft das Spiel viele philosophische Fragen auf. Wie verhält sich eine Figur, die dazu gezwungen ist, jede Frage beantworten zu müssen? Soll man für einen Händler einen entflohenen Sklaven zurückholen? Das Game stürzt den Helden wiederholt ins Dilemma und ­viele Missionen beinhalten verschiedene Lösungswege. Das Abenteuer lässt sich zum Beispiel komplett kampflos bestreiten.

Technisch wirkt das Spiel veraltet. Auf der Konsole kommt es zu Rucklern, das Kampfsystem bietet nur wenige Optionen und nur ganz wenige Dialogzeilen sind auch vertont. So ist das Spiel klar für Leseratten mit Hang zu schrägen Szenarien gedacht.

Für PC, PS4, Xbox One, ab 12 J. (49 Fr.)

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